Vertragsverlängerungen und Neuzugänge: Der Kader des UVC McDonald's Ried nimmt Form an
RIED. Nach zahlreichen Vertragsverlängerungen stehen beim UVC McDonald's Ried nun auch die ersten Neuzugänge für die kommende Saison fest. Neben bekannten Gesichtern wie Berger, Mürzl, Palgut und anderen verstärken drei junge Spieler aus Norwegen und Österreich den Volleyball-Vizemeister.

Mit Jonas Mürzl und seinem jüngeren Bruder Paul bleiben zwei bekannte Gesicht dem UVC McDonald’s Ried erhalten. Da beide Elternteile Volleyball spielten, war für sie der Weg auf das Spielfeld fast vorgezeichnet.
Palgut will Gold
Ein Routinier ist Filip Palgut. Der 34-Jährige zählt seit Jahren zu den prägenden Spielern der österreichischen Bundesliga. Mit seinen 2,01 Metern wird der Zuspieler auch künftig das Spiel der Innviertler lenken. Der Slowake war bereits Meister und Cupsieger in Kroatien sowie dreimal Vizemeister in Österreich – zweimal mit Aich/Dob und zuletzt mit Ried. Hinzu kommt eine Bronzemedaille mit Amstetten. Nun soll die bislang einzige noch fehlende Medaille folgen: „Mein Ziel ist ganz klar Gold. Das ist die einzige Medaille, die mir in Österreich noch fehlt.“
Die Entscheidung, weiterhin für den UVC McDonald’s Ried aufzulaufen, fiel ihm leicht. „Der Verein bietet hervorragende Rahmenbedingungen, wird professionell geführt und liegt für mich in angenehmer Fahrdistanz zu meiner Familie.“
Norwegische Verstärkung
Mit Peder Senumstad präsentiert der UVC seinen ersten Neuzugang. Der Norweger begann seine Volleyballkarriere in seiner Heimatstadt beim KSK Kristiansand Sandvolley Klubb. Anschließend verbrachte der 20-Jährige drei Jahre an einer der renommiertesten Volleyballschulen Norwegens, ehe er in der vergangenen Saison in Dänemark aufschlug. Den Wechsel ins Innviertel sieht der Mittelblocker als große Chance für seine sportliche Weiterentwicklung.
„Erblich vorbelastet“
Neu ist auch ein weiteres österreichisches Talent: Libero David Reischl kommt von der SG Mühlviertel Volleys ins Innviertel. Der 17-jährige Rohrbach-Berger ist „erblich vorbelastet“: Beide Eltern spielten selbst Volleyball und nahmen ihren Sohn schon früh mit in die Halle.
Trotz seines jungen Alters kann der Oberösterreicher bereits einige Erfolge vorweisen. 2023 holte er sich den U15-Staatsmeistertitel im Beachvolleyball, ein Jahr später folgte mit der SG Mühlviertel Volleys der U18-Staatsmeistertitel in der Halle. 2026 feierte er zudem den U18-MEVZA-Sieg im Beachvolleyball. Dazu kommen mehrere Medaillen bei Jugendstaatsmeisterschaften.
Vom Basketball zum Volleyball
Der 19-jährige Linzer Mittelblocker Johannes Kellermayr wechselt ins Innviertel, um den Sprung in die 1. Bundesliga zu schaffen. Er war neun Jahre auf dem Basketballfeld zu Hause. Mit 15 Jahren wechselte er die Sportart und begann bei den Linz AG Steelvolleys mit dem Volleyball. In der vergangenen Saison sammelte der Linzer, der gerne mal zur Ukulele greift, beim UVC Raiba Waidhofen/Ybbs Erfahrung in der 2. Bundesliga.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden