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RIED IM INNKREIS. Nur einen Zähler legte die SV Josko Ried in der „englischen Woche“ zur Seite. Nach dem 0:1 gegen Sturm brachten die Innviertler beim 2:2 in Grödig einen Zwei-Tore-Vorsprung nicht über die Distanz. Das 1:3 bei der Wiener Austria kam letztlich kurios zustande.

Rieds Torschütze Petar Filipovic (l.) hält sich an Alexander Gorgon fest. Foto: GEPA
Rieds Torschütze Petar Filipovic (l.) hält sich an Alexander Gorgon fest. Foto: GEPA

Ried begann engagiert und mutig und ging durch Petar Filipovic auch in Führung (31.). Nach dem Ausgleich durch Lukas Rotpuller brachte ein regelwidriger Treffer von Alexander Grünwald die Gäste auf die Verliererstraße. Der Torschütze verwertete einen Kopfball aus klarer Abseitsposition (64.). Bei Rieds bester Ausgleichschance scheiterte Thomas Fröschl mit einem Volley an Torhüter Osman Hadzikic (88.). Den Schlusspunkt setzte Kayode in der Nachspielzeit.

Drei verletzte Stammkräfte

Die SV Ried verlor nicht nur ein Fußballspiel, sondern auch Bernhard Janeczek, Nico Antonitsch und Clemens Walch, die allesamt verletzt vorzeitig vom Platz mussten. Als Ausrede lässt Filipovic das aber nicht gelten. „Bei den Standards waren wir nicht wachsam. Wir stellten uns die ganze Woche über darauf ein, unsere Fehler wurden eiskalt bestraft. So eine Niederlage schmerzt, wenn man derart gut im Spiel ist.“ Tatsächlich machte der Tabellennachzügler dem Favoriten über weite Strecken das Leben schwer. „Ein Spiel voller Leidenschaft von uns. Mit etwas mehr Risiko waren wir in der ersten Hälfte sogar spielbestimmend. Gegen diese effektive Mannschaft ist es aber ärgerlich, zwei Tore so zu bekommen“, bilanziert Trainer Paul Gludovatz.

Vier Klubs im engsten Kreis

Rieds Karten im Abstiegskampf wurden durch die zwölfte Saisonniederlage zwar nicht besser, aber auch nicht entscheidend schlechter. Immer deutlicher wird auch nach dem 1:0-Erfolg von Aufsteiger Mattersburg über Sturm Graz, dass wohl ein Klub aus dem Quartett Grödig, Altach, Wolfsberger AC und Ried den bitteren Gang nach unten antreten muss.

Da kann es nicht schaden, dass die SVR jetzt zwei Partien in der heimischen Keine Sorgen Arena spielt. Gegen Altach geht“s am Samstag, 12. März (18.30). Beide bisherigen Saisonduelle mit der „Ländle“-Truppe entschieden die Innviertler für sich (2:0/heim, 3:1/auswärts). Bei einem weiteren Sieg wird das Licht am Ende des Tunnels deutlich heller. Titelanwärter Rapid gastiert am Sonntag, 20. März (16.30), im Innviertel. www.svried.at


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