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RIED. Das ARBÖ Radsportteam hat heuer sein 30-jähriges Vereinsjubiläum – der Verein wurde am 4. Jänner 1991 erstmalig im Vereinsregisterauszug der BH Ried angeführt. Wegen der Pandemie gibt es zumindest vorerst keine Feier, auch ein normaler Vereinsbetrieb ist derzeit kaum möglich.

Wintertraining in der Stifterschule (vor der Pandemie) (Foto: Gadermaier)
  1 / 3   Wintertraining in der Stifterschule (vor der Pandemie) (Foto: Gadermaier)

Hauptaufgabe des Vereins war und ist die Nachwuchsarbeit im Radsport. Viele Jahre war der Nachwuchs des ARBÖ Radsportteams Ried die Nummer eins in Oberösterreich. Viele Rennsportler haben beim Verein ihre Karriere von klein auf begonnen – davon zeugen unzählige Landes- und sogar Staatsmeistertitel von Fahrerinnen und Fahrern wie Sarah Rijkes, Alisa van Oijen, Petra Sinzinger, Doris Reiterer, Andreas, Thomas und Mario Lexmüller, Matthias Kritzek, Peter Wohlzog, Alexander Brand, Thomas Hasibeder, Daniel Reiter, Alexander Holzinger, Matthias Wienerroither, Sebastian Schönberger und Michael Gogl.

Vereinsabende fehlen

„Ein ganz wesentlicher Teil im Vereinsgeschehen ist neben den gemeinsamen Trainings der soziale Kontakt wie zum Beispiel die monatlichen Vereinsabende“, sagt Obmann Josef Gadermaier. „Dass die jetzt nicht abgehalten werden können, vermissen wir natürlich sehr.“

Die Jubiläumsfeier soll nachgeholt werden, sobald es die Covid-Maßnahmen erlauben.

Kein Wintertraining

Es konnte auch kein Wintertraining abgehalten werden. Gadermaier: „Normalerweise wird das Wintertraining von November bis April in der Halle auf unseren vereinseigenen Spinning-Rädern abgehalten. Bunt gemischt mit Jung und Alt, so konnte der gemeinschaftliche Kontakt nach und vor der Rennsaison aufrechterhalten werden. Heuer waren unsere Nachwuchsfahrer gezwungen, ihre Trainings selbstständig zu Hause abzuhalten.“

Das Racing Team, wie sich das ARBÖ-Nachwuchsteam nennt, besteht im Jahr 2021 aus Lilly Ketter, Anna Gruber, Elias Streissenberger und Philipp Gruber. Trainiert werden die vier von Hubert Kickinger. Wegen der Pandemie konnte allerdings auch die jährliche Trainingswoche im März nicht durchgeführt werden.

Hoffnung auf Ausfahrten

Für das Frühjahr hat Gadermaier ein wenig Hoffnung: „Wenn es die Witterung erlaubt, können wieder Trainingsausfahrten durchgeführt werden. Wir hoffen, dass heuer einige Rennen für die Nachwuchsfahrer durchgeführt werden. Im letzten Jahr waren es leider nur sehr wenige. Wenn keine Rennen stattfinden, bedeutet das eine verlorene Zeit für die Entwicklung unseres Nachwuchses.“

Gadermaier hofft, dass Anfang Mai der BOA Cup in Marchtrenk stattfinden kann – österreichweit eine der größten Veranstaltungen für die Nachwuchsfahrer.

Fix (soweit man das derzeit sagen kann) ist allerdings der Termin für den 3. Innviertler Girobiero. Der soll am 19. September stattfinden, Anmeldungen sind ab Juni möglich (Giro Biero).

Nachwuchs gesucht

Der Verein ist immer erfreut über Radsportnachwuchs. Der Obmann: „Wir suchen Buben und Mädchen, die sich mit Gleichaltrigen messen und mit Lizenz an diversen Rennen teilnehmen wollen.“ Voraussetzung dafür ist die körperliche Eignung und die abgelegte Radfahrprüfung (Infos auf ARBÖ Radsportteam).


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