UVC Weberzeile Ried verliert Hinspiel im Europacup
RIED. Die Rieder Volleyballer unterlagen am Dienstag, 30. November, den starken Konkurrenten von Volley Schönenwerd aus der Schweiz mit 0:3 (22.25, 24:26, 17:25).

UVC-Marketingcheff Peter Eglseer: „Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick relativ eindeutig aus, allerdings hatten die Innviertler durchaus ihre Chancen.“
Zwei ausgeglichene Sätze
Die ersten zwei Sätze waren stets ausgeglichen – wenn ein Team mehrmals in Folge punkten konnte, glich das jeweils andere Team sofort wieder aus. Wie die Rieder schon vor dem Match vermuteten, war vor allem der Diagonalangreifer der Schweizer, Jalen Penrose (USA), eine Klasse für sich. Die Schweizer konnten auf eine sehr stabile Annahme zurückgreifen, wodurch auch ihr Mittelblocker, Rodrigo Leitzke (BRA), immer wieder mit tollen Angriffen glänzte. Die Rieder versteckten sich aber nicht und konnten die Top-Mannschaft aus Schönenwerd immer wieder fordern. Felix Breit und Co zeigten vor allem am Block, dass man die Mannschaft nie abschreiben darf. So gingen die ersten beiden Sätze knapp mit 22:25 und 24:26 an die Gäste.
Im dritten Durchgang konnte die Kefer-Truppe nicht mehr ins Spiel finden und die Dominanz der Schweizer wurde immer sichtbarer. Vor allem am Service bauten die Gäste zu viel Druck auf, wodurch die Annahme der Rieder ins schwanken kam. Somit wurde auch der optimale Spielaufbau verhindert und die Rieder unterlagen dem Volley Schönenwerd in diesem Satz mit 17:25 und insgesamt mit 0:3 Sätzen.
„Überragende Annahme der Schweizer“
„Die Annahme der Schweizer war heute wirklich überragend. Auch wenn wir gut serviert haben, hatte der Zuspieler von Schönenwerd jeden Ball vorne am Netz und dadurch wurde es sehr schwer, die Schweizer zu breaken. Wir hatten außerdem zu oft Probleme in der Annahme und konnten unser Spiel nicht aufziehen. Schade, da wäre vor allem in den ersten beiden Sätzen mehr drinnen gewesen“, fasst ein Dominik Kefer das Spiel nüchtern zusammen.
Felix Breit, Mittelblocker der Rieder ergänzt: „Ich bin fest davon überzeugt, mit unseren Fans in der Halle hätten wir heute mindestens einen Satz geholt. Vor allem in den ersten beiden Durchgängen hatten wir durchaus unsere Chancen. Im letzten Satz wurden wir von Beginn an zu sehr unter Druck gesetzt und konnten die Punkte nicht mehr aufholen!“
Das Rückspiel in der Schweiz findet am Mittwoch, 8. Dezember, statt.


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