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RIED. Das Ordner-Team der SV Guntamatic Ried gehört zu den besten der Bundesliga. Dies ist ein großer Verdienst der beiden Obmänner Heinz Schauberger und Wolfgang Freilinger.

Wolfgang Freilinger (l.) und Heinz Schauberger sind Ordner-Obmänner der SV Guntamatic Ried. (Foto: (c) 2022 Schröckelsberger Reinhard)

Auch ein Profiverein wie die SV Guntamatic Ried ist auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen. Zwei von ihnen sind die Ordner-Obmänner Heinz Schauberger und Wolfgang Freilinger. „Ich bin seit Landesliga-Zeiten, genauer gesagt seit 48 Jahren, in verschiedenen Funktionen für Ried tätig“, berichtet der 71-jährige Heinz Schauberger. Die Funktion als Ordner-Obmann teilt er sich mit dem 61-jährigen Wolfgang Freilinger. „Wir ergänzen uns sehr gut. Die Zusammenarbeit funktioniert bestens. Außerdem bin ich froh, einen Jungspund an meiner Seite zu haben“, meint Schauberger mit einem Lächeln. Das Ordner-Team der Rieder besteht aktuell aus 35 Personen. Besonders stolz sind die beiden Ordner-Obmänner auf die Tatsache, dass sich in der letzten Zeit einige junge Personen dem Team angeschlossen haben. „Diese Verjüngungskur ist wichtig. Denn es war nicht immer einfach, genug Ordner zu finden“, berichtet Schauberger, der die Zusammenarbeit mit SVR-Geschäftsführer Rainer Wöllinger lobt. „Er respektiert unsere Arbeit, ist immer sehr zuvorkommend und unterstützt uns, wo er nur kann.“

Bis zu sechs Stunden im Stadion

An Spieltagen verbringen die beiden „Urgesteine“ bis zu sechs Stunden im Stadion. „An einem Spieltag gibt es viel zu tun. Die Parkplätze müssen abgesperrt werden, alle Team-Mitglieder ihren Plätzen zugewiesen, der Mannschaftsbus des Gegners bewacht werden, um nur einige Aufgaben zu nennen“, so Freilinger. Die Zusammenarbeit mit den Blaulichtorganisationen funktioniert ebenfalls bestens. „Es gab bisher noch keine Probleme“, sagt Schauberger. Während alle Ordner der übrigen Bundesligavereine im Laufe des Spiels die Fans auf den Tribünen beobachten müssen, dürfen Rieds Sicherheitsleute die Begegnungen verfolgen. „Wir dürfen das nur, weil es bei uns nie irgendwelche gröberen Zwischenfälle gab. Wir werden seitens der Bundesliga immer gelobt. Das freut uns natürlich sehr“, so Freilinger.

Messerattacke

Dass die Arbeit als Ordner mitunter gefährlich sein kann, davon berichtet Schauberger. „Ich wurde vor Jahren während eines Spiels von einem Fan mit dem Messer angegriffen. Er hat sich aber mit dem Falschen angelegt. Ich konnte ihn überwältigen und an die Polizei übergeben.“ Auch Freilinger musste mit Fans negative Erfahrungen machen. „Einmal haben unsere eigenen Anhänger eine Absperrung durchbrochen und gingen auf uns los. Das habe ich nicht verstanden. Wir helfen alle zum selben Verein. Wir tun ja nur unsere Arbeit.“ Zum Thema Pyrotechnik haben beide eine klare Meinung. „Vor dem Spiel in einem abgesperrten Bereich ist es absolut ok, aber nicht während der Partie. Immerhin sind auch viele Kinder im Stadion.“

Top-Rasen

Freilinger ist neben seiner Tätigkeit als Ordner-Obmann auch für den Zustand des Rasens in der josko Arena verantwortlich. Dass das Grün der Rieder schon mehrmals als das beste der Bundesliga ausgezeichnet wurde, erfüllt den Innviertler mit Stolz. „Es ist ein Lohn und Auszeichnung für die intensive Rasenpflege“, informiert Freilinger, der in seiner Funktion als Platzwart tatkräftig von Alois Gruber unterstützt wird.


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