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Mutandwa-Hattrick bringt der SV Oberbank Ried den Sieg gegen Altach und die Tabellenführung in der Qualifikationsrunde

Walter Horn, 04.04.2026 06:43

RIED. Der nach der Pause eingewechselte Kingstone Mutandwa sorgte im Spiel der SV Oberbank Ried gegen SCR Altach mit einem Hattrick dafür, dass die Rieder das Spiel nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gewannen.

Kingstone Mutandwa mit dem Matchball, den er als dreifacher Torschütze behalten darf. (Foto: Horn)
Kingstone Mutandwa mit dem Matchball, den er als dreifacher Torschütze behalten darf. (Foto: Horn)

Vom Länderspiel Argentinien gegen Sambia in „La Bombonera“, dem legendären Stadion der Boca Juniors in Buenos Aires, in die nicht ganz so legendäre BWT Oberösterreichische Arena in Ried: SVR-Torjäger Mutandwa war trotz der Reisestrapazen er kam erst am Donnerstagnachmittag in München an und wurde nach seiner Rückkehr in Ried spät am Abend noch von Masseur Björn Assmann durchgeknetet – am Freitagabend fit genug für eine Halbzeit und einen Hattrick.

SVR-Trainer Maximilian Senft bestätigte nach dem Spiel lachend, dass daraufhin unter den Spielern der Satz die Runde machte, dass Training überbewertet sei. Er führte Mutandwas Motivationsschub allerdings auf dessen sechzigminütigen Einsatz gegen Lionel Messi & Co. zurück – trotz der 0:5-Niederlage von Sambia.

Spiel gedreht

Für die SVR begann das Spiel gegen Altach vor 5.122 Zuschauern zäh und wurde schwierig, nachdem Patrick Greil (27.) und Mohamed Ouedraogo (46.) die Gäste mit 2:0 in Führung brachten. Die Rieder zeigten sich aber, so ihr Trainer, „unglaublich resilient“ und erhöhten den Action-Faktor im Spiel.

In der 56. Minute wurde der vermeintliche Anschlusstreffer von Martin Rasner wegen eines Fouls am Torhüter vom VAR aberkannt, gleich danach flog Altach-Stürmer Ousmane Diawara vom Platz, weil er seinen Ellbogen im Gesicht von Michael Sollbauer platzierte (58.).

Zweimal per Kopf

Bevor sich die Gäste umstellen konnten, schlug Mutandwa zweimal per Kopf zu (62., 69.). Beim 1:2 kam das Zuspiel von Ante Bajic, beim Ausgleich von Antonio Van Wyk.

Ried wollte den Sieg und bekam in der 89. Minute einen Elfer zugesprochen – aber erst, nachdem der Schiedsrichter seine erste Entscheidung „Schwalbe von Bajic und gelbe Karte“ zurückgenommen hatte.

Nette Geste des etatmäßigen Elfmeterschützen Philip Pomer: Er gab den Ball an Mutandwa weiter, damit der einen Hattrick erzielen konnte – was dieser auch tat (90+3.). Mit seinem Saisontor Nummer zwölf schloss er in der Torschützenliste zum Führenden Otar Kiteishvili (Sturm) auf und schoss die SVR an die Tabellenspitze der Qualifikationsrunde.

Die nächsten Spiele

Nächster Gegner der SVR ist am Samstag, 11. April, der WAC auswärts; am Freitag, 17. April, müssen die Rieder beim GAK antreten. 

Das nächste Heimspiel der SV Ried ist das Rückspiel gegen den GAK am Dienstag, 21. April, um 20.30 Uhr. 


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