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Lengauer, Tausch und Mühlbacher sind die ÖVP-Spitzenkandidaten im Innviertel

Walter Horn, 08.07.2021 13:54

RIED. Günther Lengauer, Barbara Tausch und Klaus Mühlbacher sind – in dieser Reihenfolge – die Spitzenkandidaten der ÖVP im Wahlkreis Innviertel für die Landtagswahl im Herbst.

  1 / 4   ÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer (2. v. l) stellte die Spitzenkandidaten vor (v. l.): Günther Lengauer, Barbara Tausch, Klaus Mühlbacher (Foto: Tips/Horn)

Listenerster ist der Bürgermeister von Utzenaich und Rieder Bezirksparteiobmann Günther Lengauer. Der Geschäftsführer des Bildungshauses Sankt Magdalena nennt Arbeit und Qualifizierung als besonders wichtige Themen: „Bildung trägt wesentlich dazu bei, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen.“

Radwege, Breitband, Wirtschaftspark

Lengauer will sich auch für den Ausbau des Radwegenetzes einsetzen: „Wir wollen 100 Euro pro Einwohner in die Sanierung und den Ausbau stecken.“ Der Breitbandausbau müsse weitergeführt werden.

Er spricht sich klar für den Wirtschaftspark Innviertel aus, auch wenn der teilweise umstritten sei: „Er hat Vorbildcharakter, weil die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ein Zeichen ist, dass die Gemeinden über den eigenen Kirchturm hinausschauen.“

Die weiteren Rieder Kandidaten unter den ersten zehn der Wahlkreisliste sind Theresa Osterkorn von der JVP aus Kirchheim (Platz 7), Bezirksbäuerin Monika Rendl aus Mehrnbach (Platz 8), der Prameter Bürgermeister Eduard Seib (Platz 10).

Schärding

Auf Listenplatz zwei folgt die Bezirksparteiobmann-Stellvertreterin und Landtagsabgeordnete Barbara Tausch aus Freinberg. Sie ist 2019 in den Landtag nachgerückt und somit die einzige aus dem Spitzentrio, die bereits ein Mandat innehat. In ihrer Arbeit will sie „das Verbindende vor das Trennende stellen“. Ein besonderes Anliegen ist ihr der ländliche Raum und die nachhaltige Entwicklung der Gemeinden: „Nur mit einem vollständigen Breitbandausbau hat der ländliche Raum eine Chance.“

Mobilität und Gesundheit

Weitere wesentliche Themen sind für sie die Mobilität, wo sie sich für eine bessere Kombination von Straße und Bahn, aber auch für die Sanierung bestehender Straßen ausspricht, und die Gesundheitsvorsorge: „Es darf nicht sein, dass man im Bezirk Schärding bis zu einem Jahr lang auf einen Kontrolltermin beim Arzt warten muss.“

Die Schärdinger Listenplätze hinter Barbara Tausch belegen der Wirtschaftsbund-Bezirksobmann und Unternehmer Florian Grünberger aus Münzkirchen (Wahlkreisliste Platz 5) und der Heimleiter Bernhard Hatheier aus Engelhartszell (Listenplatz 12). Auf Listenplatz 15 kandidiert der Behindertensportler Walter Ablinger.

Braunau

Die Kandidaten aus dem Bezirk Braunau werden von Klaus Mühlbacher aus Aspach auf Listenplatz drei angeführt. Er ist seit 16 Jahre Bezirksgeschäftsführer und will sich in dem mit 46 Gemeinden größten Bezirk des Innviertels vor allem für den weiteren Ausbau der Infrastruktur einsetzen: „Das sichert Arbeitsplätze, und auch die Pendler müssen sicher zur Arbeit kommen.“

Ausbildung, Freiwilligkeit

In seiner Arbeit will Mühlbacher den Schwerpunkt auf die Ausbildung der jungen Leute und den Bereich der sozialen Verantwortung legen – unter anderem durch die Unterstützung der vielen tausend engagierten Freiwilligen in der Rettung, im Sport und der Kultur.

Auf der Braunauer Liste sind nach Mühlbacher mit der Bundesrätin und Bürgermeisterin von Tarsdorf, Andrea Holzner (Wahlkreisliste Platz 4), und dem erfahrenen Landtagsabgeordneten Ferdinand Tiefning aus Gilgenberg (Listenplatz 6) zwei Politprofis gereiht.

 


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