Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Große Schritte im 70. Geschäftsjahr: tilo investiert 15 Millionen Euro

Walter Horn, 30.07.2021 10:44

LOHNSBURG. Der Bodenhersteller tilo investierte im 70. Geschäftsjahr in die Zukunft. Unter dem Schlagwort digitale Transformation wurde mit einem 15-Millionen-Euro-Budget das gesamte tilo-Werk modernisiert und erweitert.

Geschäftsführer Herbert Kendler (l.), Projektleiter Johannes Weidinger (Foto: tilo)
  1 / 2   Geschäftsführer Herbert Kendler (l.), Projektleiter Johannes Weidinger (Foto: tilo)

Rund 60 Prozent der Betriebsfläche, etwa 23.000 Quadratmeter, wurden neu geplant beziehungsweise neu ausgerichtet. Investiert wurde in hochmoderne Infrastruktur, unter anderem in einen internen Glasfaserring, Fußbodenheizung im Produktionsbereich und LED-Beleuchtung mit eigener Photovoltaik-Anlage. Mehr als zehn neue Produktionsmaschinen werden eingesetzt.

Tilo arbeitete dabei vorwiegend mit heimischen Firmen sowie mit langjährigen Partnern oder Marktführern in der jeweiligen Branche zusammen.

Das Ziel war, noch höhere, konstante Qualitätsstandards bei gleichzeitigem Fokus auf die Kernproduktlinien zu erreichen.

Weil das Unternehmen in den letzten Jahren sehr gut gewirtschaftet hat, konnte man sich das auch leisten. Die erwirtschafteten Renditen verbleiben im Unternehmen und werden nachhaltig reinvestiert.

Nachhaltigkeit am Standort Lohnsburg

Der Umbau bringt nicht nur noch höhere Qualitätsstandards – er ist auch ein klares Bekenntnis zum Standort Lohnsburg. Schon seit jeher legt tilo Wert darauf, Know-how im Unternehmen aufzubauen und zu halten. Durch die Eigenfertigung der Decks und Parkettdielen wird der Parkettboden vom Brett bis zum Boden in Lohnsburg gefertigt. Mit den Investitionen wird dieser Weg nochmals deutlich bestätigt.

„Wichtig ist es uns, die Arbeitsplätze und die Wertschöpfung in Lohnsburg zu halten“, erläutert tilo-Geschäftsführer Herbert Kendler. Für die Bedienung der teilweise sehr komplexen Maschinen werden qualifizierte Arbeitskräfte benötigt. „Wir sind froh, eine gute Mannschaft zu haben, die sich bereits auf die Einarbeitung freut.“ 

Ressourcenschonung spielte von Beginn an eine große Rolle. Prozesse werden optimiert, um noch nachhaltiger zu produzieren. Kendler: „Wir haben uns wirklich jeden einzelnen Arbeitsschritt vorgenommen und evaluiert, wo Einsparungspotenzial besteht, um noch nachhaltiger, ressourcenschonender und effizienter zu produzieren.“

Unter anderem schaffte es tilo, die Qualitätsschwankungen beim Holz (ein Kernproblem der Holzbranche) durch gezielte Investition in Abläufe und Technik in den Griff zu bekommen. „Dadurch können wir ganzjährig konstante, sehr hohe Qualitäten anbieten.“

Produktionslinien

Bei tilo wird eine strenge Trennung der Parkett- und Fertigbödenproduktion erfolgen, die gesamte Produktion soll entlang von Produktionslinien verlaufen. Der Fokus liegt auf den Kernproduktlinien Parkett, Fertigböden, Treppen und Leisten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden