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RIED. Der Generation 60+ müsse jene Aufmerksamkeit geschenkt werden, die sie verdiene, sagt Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer.

SB-Landesobmann Josef Pühringer (2. v. l.) mit (v. l.) Landesgeschäftsführer Franz Ebner, Pauline Büchl (stv. Bezirksobfrau), Bezirksobmann Walter Nömaier und Bgm. Eduard Seib (stv. Bezirksparteiobmann ÖVP) (Foto: Tips / Horn)

Der Alt-Landeshauptmann meinte bei seinem Besuch des Rieder Seniorenbundes, dass wir im „Seniorenzeitalter“ lebten, dessen Höhepunkt in den nächsten zehn bis 20 Jahren erreicht werde. Schon bei der letzten Wahl sei jeder dritte Wähler über 60 Jahre alt gewesen – im Bezirk Ried 15.200 Wahlberechtigte.

In 80 Prozent der Gemeinden vertreten

Bevor die geburtenschwachen Jahrgänge ins Pensionsalter kämen, werde dieser Anteil noch auf 48 Prozent steigen – für Pühringer eine erfreuliche und wahlentscheidende Entwicklung, denn unter den Senioren sei die Wahlbeteiligung höher und die ÖVP sei auf rund die Hälfte der Stimmen gekommen. In 80 Prozent der oberösterreichischen Gemeinden ist der SB mit Gemeinderäten oder Ersatzgemeinderäten vertreten.

Der Seniorenbund habe die Aufgabe, den Stellenwert der Älteren darzustellen und stärker in der Politik umzusetzen. Pühringer: „Zu oft heißt es noch: ‚Na ja, das sind ja nur die Alten.‘“ Die großen Seniorenthemen seien neben der Pflege vor allem Altersarmut und Einsamkeit.

SB Ried: 4.303 Mitglieder

Die Rieder Bezirksorganisation des SB ist eine der wenigen, die während der Pandemie ihren Mitgliederstand halten konnte. Der SB Ried hat 4.303 Mitglieder, 543 Funktionäre und stellt 40 Gemeinde- und Ersatzgemeinderäte. Obmann Walter Nömaier hob hervor, dass der SB in allen 36 Gemeinden eine Ortsgruppe habe und den Mitgliedern dadurch Gemeinschaft und viele Aktivitäten bieten könne.

Ab Ende April sei ein Beratungsschwerpunkt geplant, sagte Landesgeschäftsführer Franz Ebner, der bezüglich Veranstaltungen optimistisch ist: „Wir planen für ein normales Jahr, absagen kann man immer noch.“


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