PRAMET. Vor kurzer Zeit war noch von einer Baupause bei der „Seeklause“ am Prameter Badesee die Rede, jetzt ist das Projekt gescheitert.

Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gab jetzt bekannt, dass über das Vermögen der Seeklause Gastronomiebetriebs GmbH ein Konkursverfahren beim Landesgericht Ried eröffnet wurde. Der Betrieb sei geschlossen, eine Sanierung werde nicht angestrebt.
Die Passiva betragen laut AKV etwa 1,1 Millionen Euro. Verbindlichkeiten in der Höhe von rund 306.000 Euro seien unbesichert. Von der Insolvenz sind zwölf Gläubiger betroffen.
Der AKV schreibt zur Ursache: „Der Vermögensverfall wird insbesondere auf die Baukostenüberschreitungen infolge nicht vorhersehbarer Erhöhung der Rohstoffpreise zurückgeführt. Es sind keine Dienstnehmer aufrecht beschäftigt.“


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