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RIED. Ende Februar waren im Bezirk Ried 1.125 Personen (424 Frauen, 701 Männer) arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Quote von 3,9 Prozent – um ein Prozentpunkt niedriger als im Jänner und um 2,8 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr.

Klaus Jagereder, Leiter AMS Ried (Foto: AMS)
Klaus Jagereder, Leiter AMS Ried (Foto: AMS)

Klaus Jagereder, der Leiter des AMS Ried, meint dazu: „Der Herbst 2021 und auch die Wintermonate waren geprägt von einer enormen Dynamik am Arbeitsmarkt. Dabei war es kaum vorstellbar, dass sich die Reduzierung der Arbeitslosigkeit noch einmal steigern lässt. Die aktuellen Werte zeigen aber ganz deutlich, wie groß in unserer Region der Bedarf an Arbeitskräften ist.“ 

Weniger Langzeitarbeitslose

Erfreulich: Die Werte im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit haben sich im Jahresvergleich halbiert. Jagereder führt das darauf zurück, dass „endlich die eingesetzten Instrumente, wie Aus- und Weiterbildung oder auch die Förderung von Dienstverhältnissen, greifen“. 

Besonders hebt er die kostenlosen Arbeitserprobungen für diese Zielgruppe hervor: „Mehr als die Hälfte der Teilnehmer können ihr Dienstverhältnis nach Ablauf der Förderung verlängern.“ 

Wettbewerb um Arbeitskräfte

Generell sei der Wettbewerb um Arbeitskräfte in unserer Region so groß wie nie. Durchsetzen werden sich laut Jagereder Unternehmen, die nicht nur mit einer guten Entlohnung punkten, sondern auch auf Rahmenbedingungen, wie Arbeitsklima oder Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung achten“.

Jagereder: „Das AMS unterstützt nicht nur bei der Personalvermittlung, sondern informiert und berät auch über Möglichkeiten bei der Personalausbildung.“


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