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UTZENAICH. Das weltweit tätige Unternehmen BioG GmbH, spezialisiert auf die kaskadische Nutzung von Feldresten und organischem Abfall, stellte die gesamte Reststoffnutzungskette bis zur Biomethan-Tankstelle live vor.

Reges Interesse für die Vorführung (Foto: K. Rinner)
Reges Interesse für die Vorführung (Foto: K. Rinner)

Das Interesse war groß. Unter den rund 600 Besuchern waren nicht nur Biogasanlagenbetreiber und Anlagenbauer, auch die Bevölkerung zeigte großes Interesse. Auch Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger ließ sich informieren.

Reduktionsziele und steigende Energiepreise machen alternative Formen zur Energiegewinnung und vor allem auch die Biomethanproduktion aus organischem Abfall notwendiger als je zuvor. Alleine in Österreich könnten bis zu 20 Prozent des derzeitigen Gasbedarfs durch Biomethan aus Reststoffen abgedeckt werden.

Schwerpunkt der Veranstaltung war die Darstellung, wie Feldreste geerntet und aufbereitet werden und wie daraus Biomethan produziert wird.

Feldreste sind Materialien wie Maisstroh, Rapsstroh, Sojastroh, die normalerweise nach der Ernte des Korns ungenutzt auf dem Feld liegen bleiben, weil sie aufgrund der inhomogenen Konsistenz und hohen Feuchtigkeit problematisch für eine weitere Verwendung sind.

Das Unternehmen BioG, das selbst aus einer Biogasproduktionsgemeinschaft entstanden ist, hat in über 15 Jahren die dafür notwendige Technik entwickelt, welche mittlerweile weltweit zum Einsatz kommt.

„Nicht ohne Grund kommen diese ungenutzten Rohstoffreserven immer mehr ins Rampenlicht, denn das Potential ist enorm. So kann zum Beispiel ein Hektar Maisstroh ca. 1.200 Liter Öl ersetzen und somit etwa vier Tonnen CO2 eingesparen.


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