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RIED. Die Stadt Ried beteiligt sich als eine der ersten Gemeinden in Oberösterreich an der „No Go“-Kampagne und setzt gemeinsam mit dem Freizeitbad ein Zeichen gegen sexuelle Belästigung.

Gegen sexuelle Belästigung im Schwimmbad (v. l.): VzBgm. Thomas Dim, GR Michael Großbötzl, Bgm. Bernhard Zwielehner, VzBgm.in Claudia Schoßleitner, Franz Murauer (Betriebsleiter Freizeitbad), StR Sebastian Forstner (Foto: Stadtamt Ried)

Die landesweite Awareness-Kampagne mit dem Titel „NO GO – schau nicht weg bei sexueller Belästigung im Schwimmbad“ wird ab sofort auch im Winter in den oberösterreichischen Hallenbädern und Thermen fortgeführt.

Ihr Ziel ist, dass Mädchen und Frauen das Freizeitbad als sicheren Ort erleben, den sie unbehelligt von sexuellen Übergriffen in Anspruch nehmen können.

In unserer Gesellschaft wird Belästigung oft verharmlost oder als etwas betrachtet, das „halt dazu gehört“. Betroffene Personen erleben diese Übergriffe jedoch als ernst und bedrohlich. Alle Schwimmbadbesucher werden ermutigt, hinzuschauen, einzugreifen oder Hilfe zu holen.

Die Kampagne transportiert drei Botschaften: Sexualisierte Übergriffe jeglicher Art werden nicht geduldet, Grenzüberschreitungen haben Folgen und Betroffene erhalten direkt Hilfe und Unterstützung.

Folgende Anlaufstellen bieten den Betroffenen Hilfe und Unterstützung: www.frauenzentrum.atwww.frauenberatung-ooe.atwww.pia-linz.atwww.jugendservice.atwww.kija-ooe.atwww.rataufdraht.atwww.gleichbehandlungsanwaltschaft.gv.atFrauenhelpline: außerhalb der Öffnungszeiten ist die Frauenhelpline unter 0800 222 555 österreichweit, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr und kostenlos für Erst- und Krisenberatung erreichbar.

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