Team 7 praktiziert Nachhaltigkeit
RIED. Bei seinem „Bezirkstag“ in Ried besuchte Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner auch die Firma Team 7 und lobte die gute Wirtschaftslage im Bezirk.

Der Arbeitsmarkt entwickle sich trotz der schwierigen Zeiten gut, die Zahlen in Ried seien noch besser als der Landesdurchschnitt. Hier stünden 1.418 offenen Stellen 929 Arbeitslose gegenüber, für 188 offene Lehrstellen gebe es 26 Lehrstellensuchende.
Oberösterreich sei sehr gut aus der Pandemie herausgekommen. In einem Wirtschaftsranking von 438 Regionen in der EU habe sich das Bundesland auf Rang 47 verbessert.
Weil der Arbeitskräftebedarf weiter steigen werde, will Achleitner Überstunden steuerlich günstiger machen und Anreize schaffen, nach dem Erreichen des Pensionsalters weiter zu arbeiten. Er schlägt vor, dass man in diesem Fall keine weiteren Pensionsbeiträge zahlen müsse.
Nach einem Rundgang durch die im Bau befindliche „Team 7 Welt“, die neben der Firmenzentrale unter anderem auch einen großen Team 7-Shop und ein Restaurant beherbergen soll, lobte Achleitner den Mut des Unternehmens: „Team 7 hat in nicht einfachen Zeiten investiert. Beim Spatenstich im Juli 2021 waren wir noch mitten in der Pandemie.“
Der geschäftsführende Team 7-Eigentümer Georg Emprechtinger sagt: „Wir sehen es auch als Aufgabe, dass wir Zuversicht geben. Die Investition von rund 50 Millionen Euro, davon 30 Millionen für die Team 7-Welt, ist die größte in der Firmengeschichte – bei einem Umsatz von 118 Millionen Euro.“
Die „Grüne Fabrik“ sei bei Team 7 kein leerer Slogan: In dem großteils aus Holz gebauten Gebäude werden rund 5.000 Tonnen CO2 gespeichert, die CO2-Bilanz 2021 bescheinigt dem Unternehmen, nur 2.300 Tonnen CO2 produziert zu haben. Trotz zweistelligem Umsatzwachstums habe das Unternehmen 2022 den Stromverbrauch gesenkt. Emprechtinger: „Unser Ziel ist, dass unsere Möbel so lange halten, bis die Bäume nachgewachsen sind.“


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