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Stadt Ried attraktiviert ihre Angebote bei Baden, Urban Gardening und Kinderbetreuung

Walter Horn, 15.07.2023 08:15

RIED. Die Stadt Ried hat für den Sommer eine Entlastung für das Parkplatzproblem beim Freibad gefunden. Außerdem gibt es ein neues Angebot zum „Urban Gardening“ und Neues bei der Kinderbetreuung.

Vize-Bgm. Thomas Dim, Bgm. Bernhard Zwielehner und Vize-Bgm. Peter Stummer (v. l.) betonen ihre gute Zusammenarbeit. (Foto: Tips / Horn)

Das heiße Sommerwetter der letzten Zeit führt zu einem großen Ansturm auf das Rieder Freibad. Am Sonntag, 9. Juli, waren 1.400 Gäste dort. Dafür reichen aber die verfügbaren Parkplätze nicht aus. Die angrenzenden Wiesen von den Bauern zu pachten, sei keine Option, sagt Bürgermeister Bernhard Zwielehner.

Jetzt habe man aber eine Lösung gefunden: Ab sofort steht in kaum mehr als 100 Metern Entfernung das ehemalige Weiermann-Grundstück mit zur Verfügung. Das Grundstück ist geräumt und frisch geschottert und bietet Platz für rund 60 Autos.

Die Zufahrt zum Freibad mit dem Auto ist seit einiger Zeit nur noch über Gonetsreith gestattet. Der kürzere Weg über den Wiesensteig und an der ehemaligen Firma Weiermann vorbei ist nur noch für Fußgänger und Radfahrer zugelassen. Zwielehner: „Wir würden uns freuen, wenn so viele Gäste wie möglich mit dem Rad kommen.“

Urban Gardening

In Ried gibt es ein Areal an der Försterstraße, das die Stadt für Urban Gardening zur Verfügung stellt – was aber mit einem relativ großen Aufwand verbunden ist. Jetzt wird das Angebot deutlich erweitert und liberalisiert. Vizebürgermeister Peter Stummer: „Wir stellen dafür zahlreiche Flächen, die derzeit nicht bebaut sind, kostenlos, aber selbstverantwortlich zur Verfügung.“ Die Größe der Flächen ist sehr unterschiedlich, von 50 bis 900 Quadratmeter.

Der Unterschied zum bisherigen Angebot: Interessenten melden sich beim Bürgermeisterbüro und können dann auf „ihrem“ Grundstück alleine oder in Vereinen mehr oder weniger tun und lassen, was sie wollen: Beete anlegen, Blühflächen wachsen lassen – außer Camping und Bauen ist fast alles erlaubt. Die Stadt will sich nicht einmischen. Das Angebot ist jeweils so lange begrenzt, bis das Grundstück bebaut wird. Stummer: „Uns werden sogar zahlreiche Grundstücke angeboten, weil dort derzeit nicht gebaut wird.“

Ansprechstation ist das Bürgermeisterbüro.

Kinderbetreuung

Die Stadt Ried ist im Kinderbetreuungsatlas wieder eine 1A-Gemeinde – von der Betreuung für Unter-drei-Jährige bis zur Nachmittagsbetreuung werden in den städtischen Kindergärten alle zwölf Punkte des Kriterienkatalogs erfüllt. Vizebürgermeister Thomas Dim: „Unser Ziel ist, allen Familien die Wahlmöglichkeit zu bieten, ob die Eltern arbeiten gehen oder bei den Kindern bleiben. Manchmal haben wir mehr Anmeldungen, aber bisher ist es sich immer noch ausgegangen.“ Die Stadt könne auch für die Pädagoginnen günstige Arbeitszeiten anbieten.

Ein starkes Thema bei der Betreuung ist die Integration. In letzter Zeit ziehen immer mehr Eltern mit „I-Kindern“, die eine intensivere Betreuung brauchen, nach Ried. Das Problem dabei: Durch den erhöhten Betreuungsbedarf sinken die Gruppengrößen, was zu größerem Raum- und Personalbedarf führt. Dim: „Das Thema ist uns aber so wichtig, dass wir es als Ziel ins Leitbild aufgenommen haben.“


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