Neue Messstellen liefern Live-Daten zur Hochwasser-Warnung
BEZIRK RIED. Im Bezirk Riedgibt es zehn Messstellen, die ein Hochwasser frühzeitig melden sollen.

Extreme Regenfälle können zu katastrophalen Überflutungen führen. Um stets auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, baut der Hydrographische Dienst Oberösterreich die Messstellen, die zur Frühwarnung vor Hochwasser eingesetzt werden, sukzessive aus und erweitert das Informationsangebot auf seiner Website hydro.ooe.gv.at.
Dort kann man aktuelle Messwerte von Wasserständen und Wassertemperaturen sowie einige weitere messstellenspezifische Informationen abrufen.
Zuletzt wurden 30 neue Oberflächen-Gewässermessstellen, davon 26 an oberösterreichischen Fließgewässern, erneuert. Bestehende Messstellen werden außerdem mit technischen Komponenten wie Datensammlern und Fernübertragungseinrichtungen ausgestattet.
Im Bezirk Ried gibt es drei Messstellen an der Antiesen, zwei an der Pram und je eine an der Osternach, am Gurtenbach, am Rieder Bach, an der Mettmacher Ache, an der Waldzeller Ache und an der Oberach bei Waldzell.
„Es ist keine Frage ob, sondern wann das nächste Hochwasser kommt. Trotz umfassender Maßnahmen, Aufklärung, Vorbereitung und Prognosemodellen sind ein 100-prozentiger Schutz und eine exakte Vorhersage nie möglich“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). „Mit den beinahe 200 Messstellen in Oberösterreich, davon 156 online, haben wir wichtige Frühwarnsysteme, die uns live Daten liefern.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden