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RIED. Bei der Nutzkälberversteigerung der EZG Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel war das Angebot deutlich kleiner als bei den letzten Märkten. Die Nachfrage zahlreicher heimischer Mäster und den Firmen ist ungebrochen hoch.

Für mastfähige Kälber werden Spitzenpreise erzielt. (Foto: sandsun/stock.adobe.com)
Für mastfähige Kälber werden Spitzenpreise erzielt. (Foto: sandsun/stock.adobe.com)

Sehr erfreulich war wiederum die Qualität der angebotenen Tiere, wodurch wieder Spitzenpreise in allen Kategorien erzielt werden konnten. Der Anteil von den Firmen Wiestrading, Österreichische Rinderbörse und Zupfinger Livestock gekauften Kälbern ging zurück auf 30 Prozent. Die Fleckviehstierkälber steigerten sich im Durchschnittspreis auf 6,31 Euro netto, bei einem Gewicht von 103 Kilogramm. Für gut mastfähige Kälber wurden Spitzenpreise bis 7,30 Euro netto erreicht. Sehr gefragt sind Kälber auch schon ab einem Gewicht von 80 Kilogramm. Die männlichen Fleischrassekreuzungskälber konnten ebenfalls zu Spitzenpreisen verkauft werden. Für Kälber im optimalen Gewichtsbereich wurden bis zu 7,10 Euro netto bezahlt. Etwas höher als zuletzt war das durchschnittliche Gewicht mit 109 Kilogramm, womit sich der leichte Rückgang im Durchschnittspreis auf 5,98 Euro netto erklären lässt. Die erfreuliche Situation am Zuchtrindermarkt führt bei den weiblichen Zuchtkälbern zu einer hohen Nachfrage. Derzeit sind alle Gewichtskategorien gut nachgefragt. Höchstpreise werden aber vor allem für gut entwickelte Kälber, die bereits enthornt sind, erreicht. Die nächste Versteigerung findet am 27. Mai statt.


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