Arbeitslosigkeit im Bezirk Ried ist im November leicht gestiegen
RIED. Ende November waren im Bezirk Ried 1.140 Personen (488 Frauen, 652 Männer) arbeitslos gemeldet – 131 mehr als vor einem Jahr. Das entspricht einer Quote von 3,9 Prozent.

Nach den schlechten Wirtschaftsnachrichten in der letzten Woche aus den angrenzenden Bezirken wurden auch in Ried die Monatswerte mit Spannung erwartet. Auch wenn sich geplante Freistellungen noch bis in die ersten Monate des Jahres 2025 hinziehen, erkennt der Leiter des Rieder AMS, Klaus Jagereder, erste Trends.
131 Jobsuchende mehr im Bezirk Ried bedeuten etwa zehn Prozent mehr Arbeitslose als im Vorjahr. Jagereder: „Der Vergleich des Anstiegs in der Arbeitslosigkeit in Oberösterreich macht deutlich, welche Ausnahmesituation in Ried gegeben ist. Neben den Mühlviertler Bezirken Freistadt und Rohrbach kann nur noch Grieskirchen bei dieser nach wie vor tollen Performance mithalten. Bei Steyr, das auf Platz fünf bei der steigenden Arbeitslosigkeit liegt, muss man allerdings das bereits im letzten Jahr deutlich höhere Niveau in der Arbeitslosigkeit beachten.“
Perspektiven am Arbeitsmarkt bieten Stellenangebote. Auch hier zieht Jagereder einen Vergleich zum Vorjahr: „Während in Perg, Ried und Schärding im November deutlich mehr Stellen als im Vorjahr ausgeschrieben werden konnten, bricht auch der Stellenmarkt besonders in Braunau zusammen.“
„Die Situation am Arbeitsmarkt ist nicht einfach. Für Jobsuchende gibt es aber nach wie vor Möglichkeiten, auch wenn diese mit Veränderungen einhergehen“, sagt Jagereder: „Wichtig ist, aktiv bleiben und vorhandene Chancen nutzen!“
Für Unternehmen, die auf Personalsuche sind, ergibt sich die Chance, gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Jagereder: „Das AMS ist dabei gerne behilflich.“


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