Ein lyrischer Cohen-Abend von und mit Christian Kölbl
ROHRBACH-BERG. Christian Kölbl ist der wohl größte Cohen-Kenner Österreichs und gibt seit 2008 immer wieder Abende mit Musik und Lyrik von Leonard Cohen. Ein solcher steht auch am 11. März im Centro auf dem Programm.

Cohen, der Ende des letzten Jahres im Alter von 82 Jahren verstorben ist, war erfolgreicher Poet und Literat, bevor er durch einen finanziellen Engpass zur Musik gekommen ist. „Er hat immer an der Sprache gefeilt, war nie zufrieden mit den Texten und hat sich für alles Zeit gelassen“, erzählt Christian Kölbl. „Ganz anders als Bob Dylan, der sein Vorbild war - und umgekehrt ebenso.“
Der Kanadier mit schottischen und polnischen Wurzeln hinterlässt ein umfangreiches Lebenswerk. Dieses lebendig zu halten, hat sich der Arnreiter Musiker zum Ziel gesetzt. Seit er mit zehn Jahren das erste Lied von Cohen gehört hat, ist dieser in seinem Leben präsent. Neben den Cohen-Abenden arbeitet er auch an einer Tribut-CD, die im Herbst erscheinen wird.
Möglichst original
Bei den Konzerten spielt Kölbl bewusst „den alten Cohen, möglichst original und authentisch. Denn das kennen die Leute.“ Das Hallelujah darf natürlich bei keinem Auftritt fehlen. Begleitet wird der in Wien geborene virtuose Gitarrist von Nadja Milfait (Cello und Gesang) und Klara Dangl (Violine und Gesang). Mehrstimmiger Frauengsang und Streichinstrumente waren auch schon bei Leonard Cohen wichtige Grundelemente.
Termin:
Samstag, 11. März, 20 Uhr
Centro Rohrbach
Vorverkauf: 25 Euro (Raiffeisenbank und Ö-Ticket); Abendkassa: 30 Euro


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