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ROHRBACH-BERG. Der 1. Juni ist jedes Jahr der Milch gewidmet. Um auf dieses wertvolle Lebensmittel aufmerksam zu machen, waren auch heuer die Bäuerinnen unterwegs und verteilten Gratis-Milch.

Bezirksbäuerin Hedwig Lindorfer und ihre Bäuerinnen verteilten Kostproben an die Konsumenten.
  1 / 3   Bezirksbäuerin Hedwig Lindorfer und ihre Bäuerinnen verteilten Kostproben an die Konsumenten.
 “Die Milchproduktion ist eine der wichtigsten Einkommensquellen für Rohrbachs Bäuerinnen und Bauern und sichert den Erhalt von vielen landwirtschaftlichen Betrieben. Außerdem trägt sie maßgeblich zum Erhalt unserer gepflegten Kulturlandschaft bei“, zeigt Bezirksbäuerin Hedwig Lindorfer auf, die gemeinsam mit Bäuerinnen aus dem ganzen Bezirk Kostproben verteilte. In manchen Schulen des Bezirkes gestalteten Bäuerinnen auch eine Unterrichtsstunde zum Thema Milch und verwöhnten danach die Kinder mit einer leckeren Milchjause. Die Bäuerinnen und Bauern gewährleisten 365 Tage im Jahr höchste Umwelt- und Qualitätsstandards in der Milchproduktion. Lindorfer appelliert daher an den Lebensmittelhandel und die Konsumenten, mit ihrem Einkaufsverhalten die Qualitätsstrategie der heimischen Milchwirtschaft zu unterstützen. „Wir brauchen den Handel und die Konsumenten, die Wertschätzung soll sich aber auch in der Preisgestaltung widerspiegeln“, fordert Lindorfer.   Zahlen und Fakten Ein österreichischer Haushalt gibt pro Monat im Schnitt 39 Euro für Milch und Milchprodukte aus Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt sehr konstant bei rund 77 kg pro Jahr Rund 33% der in Österreich produzierten Milch stammt aus oberösterreichischen Ställen In Oberösterreich halten 9000 landwirtschaftliche Betriebe etwa 168.000 Milchkühe, sie liefern rund 1 Mio. Tonne Milch pro Jahr Oberösterreichs Bauern bewirtschaften und pflegen mehr als 230.000 ha Wiesen, Weiden und Almen Die Arbeitszeit der Arbeitnehmer in Österreich für den Kauf von 1 Liter Milch verringerte sich seit 1970 von 9 Minuten auf 3 Minuten im Jahr 2011 Der Anteil des Haushaltseinkommens, der für Lebensmittel und Getränke ausgegeben wird, ist mit rund 12 Prozent so niedrig wie nie zuvor

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