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BEZIRK ROHRBACH. Ausverhandelt wurde ein neues Gehaltspaket für Pflegekräfte. Diese bekommen stufenweise mehr Geld, denn auch die Anforderungen wachsen ständig

Rund 300 Mitarbeiter in der Pflege kümmern sich im Rohrbacher Krankenhaus um die Patienten. Foto: gespag

.“Die Aufgaben der diplomierten Pflegekräfte haben sich verändert. Viele zusätzliche Tätigken müssen übernommen werden – darunter auch solche, die vormals von Ärzten und Turnusärzten gemacht worden sind“, erklärt eine Diplom-Krankenschwester aus dem Bezirk Rohrbach, die in einem Linzer Spital beschäftigt ist. Sie findet es also nur fair, dass diese wachsende Verantwortung auch entsprechend entlohnt wird.

Land OÖ, Städte und Gemeinden als Arbeitgeber und die Gewerkschaften als Vertreter der Arbeitnehmer einigten sich auf eine Erhöhung um 250 Euro für den Bereich der Diplom-Krankenpflege und bei den medizinisch-technischen Diensten stufenweise bis 2019; die Gehälter in der Pflegehilfe steigen bis maximal 150 Euro; Mitarbeiter in der Altenbetreuung erhalten 50 Euro einmalig. Für letztere gilt ab 2019 die 39-Stunden-Woche.

 

Detailverhandlungen folgen

Am Krankenhaus Rohrbach wird es dazu, so wie in allen gespag-Häusern, innerhalb der nächsten beiden Wochen Detailverhandlungen geben, berichtet der Betriebsrat. Anschließend wird eine Betriebsversammlung abgehalten, bei der die Mitarbeiter über die konkreten Ergebnisse informiert werden.

Im Rohrbacher Spital sind rund 300 Frauen und Männer beschäftigt, die sich um jährlich 11.500 stationäre und knapp 85.000 ambulante Patienten kümmern.


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