BBS hat neue Oberstufe gestartet
ROHRBACH-BERG. Um die Anzahl der Klassenwiederholer zu verringern, wurde an den BBS Rohrbach in den zweiten Jahrgängen die neue Oberstufe als Schulversuch gestartet. Jedes Semester gibt es jetzt statt Zwischenberichten „echte“ Zeugnisse – jede negative Semesternote ist durch eine Semesterprüfung auszubessern.

Die Berufsbildenden Schulen Rohrbach sind mit der Einführung der neuen Oberstufe bereits mit diesem Schuljahr wieder Vorreiter. Denn österreichweit startet die neue Oberstufe an allen weiterführenden Schulen ab der zehnten Schulstufe erst in zwei Jahren. Der Schulversuch in der Rohrbacher Schule läuft in den zweiten Jahrgängen HAK und HLW sowie in der zweiten Klasse Fachschule. Jede negative Semesternote muss der Schüler jetzt durch eine Semesterprüfung ausbessern. Dazu kann er dreimal antreten.
Ein Aufsteigen in den nächsten Jahrgang ist grundsätzlich mit bis zu zwei Nicht genügend möglich. Wenn es die Klassenkonferenz befürwortet, ist einmal in der gesamten Schullaufbahn ein Aufsteigen mit drei Nicht genügend möglich. Allerdings müssen auch in diesem Fall alle negativen Noten innerhalb der beiden folgenden Semester durch Semesterprüfungen bereinigt werden.
Lernbegleiter unterstützen Schüler
Für Schüler, die Probleme in einem oder mehreren Gegenständen haben, gibt es auch ein neues Beratungsangebot: Elf speziell ausgebildete Lehrkräfte beraten die Schüler hinsichtlich ihrer Lernstrategien sowie der Planung und Organisation ihrer Semesterprüfungen. „Mit dem Lernbegleiter können wir unseren Schülern bei Bedarf bereits ab der zweiten Klasse eine zusätzliche Unterstützung bieten“, ist Direktor Roland Berlinger vom neuen System überzeugt, „wir haben durch unsere langjährige Erfahrung mit dem Kolloquiensystem in den IV. und V. Jahrgängen auch einen großen Startvorteil.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden