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BEZIRK ROHRBACH. Nicht locker lassen will der Pfarrkirchner Arzt Alfred Fegerl in Sachen Magnetresonanz-Tomograf. Denn nach wie vor wartet man auf den Großgeräteplan, der vielleicht auch für den Bezirk ein MRT-Gerät bringen soll.
 

Ein neuer Großgeräteplan soll endlich auch ein MRT-Gerät für den Bezirk bringen. Foto: Wikipedia.org/KasugaHuang (Philips Achieva 3.0 T)

„Der bisherige Großgeräteplan hat 14 MRT-Geräte in Linz zugelassen, im Mühlviertel kein einziges. Soviel zu Verteilungsgerechtigkeit“, sagt Fegerl, der bei seinem Einsatz für ein MRT-Gerät im Herbst (vor der Wahl) viel Rückenwind von der Kollegenschaft bekommen hat. „Hinter meinen Aktivitäten stehen 25 niedergelassene Ärzte im Bezirk, viele Spitalsmitarbeiter, viele weitere Gesundheitsdienstleister und die Bevölkerung“, zeigt der Mediziner auf. Sein Vorschlag wäre „ein gemeinsames Gerät für das Krankenhaus und die beiden niedergelassenen Radiologen, die es als GesmbH betreiben. Damit könnten auch Kosten und Risiko verteilt werden.“

Der Großgeräteplan wurde von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) an die Landes-Abteilung Gesundheit übermittelt. „Wir haben noch einige ergänzende Fragen an die GÖG gestellt, auf deren Beantwortung wir noch warten. Da geht es vor allem um Versorgungs-Wirksamkeiten. Sind diese beantwortet, werden wir ein neues CT- und MR-Konzept erstellen“, erklärt Direktor Matthias Stöger. Ob für Rohrbach ein MRT vorgesehen sein könnte, konnte Stöger noch nicht beantworten.

Lange Wartezeiten sind hausgemacht

Kritik übt Alfred Fegerl aber auch an den Krankenkassen. „Das Problem der langen Wartezeiten auf einen MR-Termin liegt bei den Kassen, da die Anzahl der verrechenbaren Untersuchungen von diesen limitiert und gedeckelt wird. Diese Limitierung gehört abgeschafft oder zumindest deutlich angehoben, um die Wartezeiten zu verkürzen.“ Auch die Bürokratie gehört abgeschafft: „Seit nahezu 25 Jahren muss ich nahezu täglich um CT- und MR-Bewilligungen bei den Kassen ansuchen. Und jede einzelne wurde bisher genehmigt“, sagt der Landarzt, der auf Unterstützung durch weitere Institutionen des Bezirkes hofft. 


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