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Bezirk Rohrbach. 1298 Fälle wurden im vergangenen Jahr im Bezirk zur Anzeige gebracht, das sind um 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein generelles Lob gibt es von Landespolizeidirektor Andreas Pilsl für das Management der Flüchtlingstransite.

(c) Weihbold
(c) Weihbold

„Besonders die Zahl der Einbruchsdelikte ist im vorigen Jahr merklich zurückgegangen“, kommentiert Kriminalreferent Günther Hollin die aktuelle Kriminalstatistik. „Möglicherweise liegt das an den Grenzkontrollen, das Blatt kann sich aber jederzeit wenden.“ 1298 Fälle sind im Jahr 2015 angezeigt worden, das sind um 3,4 Prozent weniger als im Jahr davor, wo 1343 Anzeigen die Polizeibeamten im Bezirk beschäftigten.

Aufklärungsquote: 64 Prozent

Geklärt werden konnten im Vorjahr 832 Fälle. Besonders Drogendelikte in Verbindung mit Crystal Meth – geklärt von der grenzüberschreitenden Einsatzgruppe EG Nord – bleiben besonders in Erinnerung. Die Zusammenarbeit mit Tschechien soll weiter intensiviert werden. Zurückgegangen ist die Aufklärungsquote von 70,8 – 2014 war das der landesbeste Wert – auf aktuell 64,1 Prozent. „Ausschlaggebend dafür ist, dass wir damals einen Betrugsfall mit 270 Einzel-delikten geklärt haben“, erklärt Hollin den damaligen Anstieg. Trotzdem: Mit diesem Wert ist die Polizei Rohrbach weiterhin über dem Landesdurchschnitt, der bei mehr als 50 Prozent liegt.

Lob vom Polizeipräsidenten

Besonderes Lob erhält der Bezirk Rohrbach von Landespolizeipräsident Andreas Pilsl für das sachliche Vorgehen aller Verantwortlichen rund um den Transport von rund 62.000 Flüchtlingen von Kollerschlag nach Deutschland. Für die Anliegen der Polizei hatte man immer ein offenes Ohr. „Während in einem anderen Grenzbezirk stets Weltuntergangsstimmung herrschte, waren die Rohrbacher immer für eine vernünftige Zusammenarbeit und konstuktive Lösungen zu haben“, meint Pilsl dazu, der sich im Namen aller Polizeibediensteten und Helfer dafür bedankt.


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