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ROHRBACH-BERG. Zwei Fahrzeuge und eine Feldküche hat das Rote Kreuz gestern Nachmittag mit einer kleinen Feier offiziell in den Dienst genommen. Teilweise haben sich diese schon im Einsatz bewährt.
 

  1 / 10   Charles Pickering im Einsatz als Chefkoch: Er wird Rohrbacher Rotkreuz-Mitarbeiter auch auf der neuen Feldküche einschulen. Foto: Gahleitner

Gleich bei der Übergabefeier war die Feldküche gefragt: Charles Pickering, Chefkoch des oö. Roten Kreuzes und Bezirksrettungskommandant von Freistadt, tischte den Gästen ein vor Ort zubereitetes Gulasch mit Spätzle auf. Er wird auch etwa zwölf Rotkreuzler aus dem Bezirk Rohrbach auf die Feldküche einschulen. Die 2000 Kilo schwere Anlage ist mit drei Kesseln mit jeweils 100 Litern, mit Grillpfanne und Backrohr ausgestattet und wird mit Gas oder Diesel betrieben. Die Bewährungsprobe hat die Küche bereits hinter sich: „Wir hatten sie bei der Flüchtlingsbewegung am Grenzübergang in Hanging im Einsatz und haben dort viele deftige Gemüsesuppen gekocht“, erzählte Rohrbachs Dienstführender Hannes Zeinhofer.

Ebenfalls für  den Katastrophenhilfsdienst wurde ein neues Lastfahrzeug angekauft: ein Mercedes Sprinter mit 163 PS und zuschaltbarem Allrad, der Platz für sechs Personen bietet und 1800 Kilo Nutzlast ermöglicht. „Das ist dreimal soviel, wie beim Vorgängermodell“, erklärte Stefan Stutz. Das Fahrzeug wird in Rohrbach stationiert.

Gutes Notarzt-System

Katastrophenhilfe und der noch junge Bereich Asylhilfe sind nur zwei Aufgabengebiete des Roten Kreuzes. „Wir haben ein sehr breites, vielfältiges Tätigkeitsfeld, um Menschen zu helfen“, sagte Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner und nannte den Sozialmarkt, die Mobilen Dienste, die Kindergarten-Initiative ROKO oder das Jugendrotkreuz, die angebotenen Ausbildungen und natürlich den Rettungsdienst.

Für letzteren ist seit Mitte Februar ein neues Notarzt-Einsatzfahrzeug im Dienst, das ebenfalls von Pfarrer Alfred Höfler gesegnet wurde. Der geländegängige VW Amarok mit 180 PS und zuschaltbarem Allrad, bietet ausreichend Platz für Besatzung und Ausrüstung. Das Notarzt-Team rund um den ärztlichen Leiter Wilhelm Winkler und Dienstführenden Reinhold Stelzer ist mit dem System, das durch den Interhospitaltransporter ergänzt wird, sehr zufrieden; dieses garantiere für die Patienten eine hohe Qualität der Versorgung. Jedes Jahr werden 1300 Notarzt-Einsätze gefahren.


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