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BEZIRK ROHRBACH. Kein gutes Zeugnis stellt die aktuelle Pisa-Studie den österreichischen Schülern aus. Im Bezirk Rohrbach zeigt man sich von diesen Ergebnissen allerdings unbeeindruckt. Hier ist man überzeugt, dass in den Schulen gute Arbeit geleistet wird – und ohnehin sei ein fairer Vergleich kaum möglich.

In Sachen Lesekompetenz sind die Schulen im Bezirk Rohrbach Spitzenreiter. Foto: Weihbold
In Sachen Lesekompetenz sind die Schulen im Bezirk Rohrbach Spitzenreiter. Foto: Weihbold

Österreichs 15- und 16-Jährige liegen laut der weltweiten Vergleichsstudie nur leicht über dem OECD-Durchschnitt, ein Drittel gehört in zumindest einem Testgebiet zur Risikogruppe. Besonders schlecht fielen die Ergebnisse beim Lesen aus. Einzelne Schul-Ergebnisse gibt es bei der Pisa-Studie nicht – eines kann Pflichtschulinspektor Markus Gusenleitner aber mit Sicherheit sagen: „Bei der Lesekompetenz sind wir sehr gut aufgestellt. Schon Oberösterreich schneidet bei den ganzen Testungen gut ab, wir in Rohrbach sind nochmal besser.“ Jüngstes Beispiel: Bei einem Deutsch-Test lag die beste Schule im Bezirk um 100 Punkte über dem OÖ-Durchschnitt.

Kritisch betrachten

In dieselbe Kerbe schlägt der Direktor des Rohrbacher Gymnasiums, Franz Andexlinger: „Wir haben hier im Bezirk einen sehr guten Standard. Das wird das OÖ-Ergebnis, das im ersten Quartal 2017 erwartet wird, bestimmt untermauern.“ Allerdings müsse man die Studie schon kritisch betrachten. „Ein fairer Vergleich ist kaum möglich: Man weiß nicht, wer in anderen Ländern überhaupt zum Test zugelassen ist. Außerdem werden in Österreich Jugendliche mitgetestet, die nicht mehr im Schulsystem sind und wir haben im Vergleich zu anderen Ländern einen hohen Anteil an Schülern mit nicht deutscher Muttersprache. Das schlägt sich natürlich auf die Lesekompetenz nieder“, zeigt Andexlinger auf.


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