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Geburtenzahl bleibt auf hohem Niveau: 551 Babys taten im Klinikum Rohrbach den ersten Schrei

Martina Gahleitner, 02.01.2020 12:12

ROHRBACH-BERG. 278 Mädchen und 273 Buben erblickten im Vorjahr im Klinikum Rohrbach das Licht der Welt: Mit diesen 551 Babys wurde die Anzahl der Geburten von 2018 knapp nicht erreicht. 

Im Klinikum Rohrbach sorgen die Hebammen für ein liebevolles Ambiente, ebenso ist für moderne medizinische Betreuung gesorgt. Foto: OÖG

Der geburtenstärkste Tag war der 4. September 2019: An diesem wurden gleich sechs Babys geboren. Besonders viele Entbindungen gab es in den Monaten Juli und August.

Das 16-köpfige Hebammenteam rund um Primar Peter Stumpner, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, legt besonderen Wert auf persönliche Betreuung der Mütter in einem liebevollen Ambiente. „Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Kind sind sehr sensible Lebensphasen, für die das Klinikum Rohrbach eine familiäre Umgebung und umfassende Begleitung anbietet“, betont Johanna Oberpeilsteiner, leitende Hebamme im Klinikum Rohrbach.

Umfassende Aufklärung

Zu der guten Planung im Vorfeld und den vielfältigen Möglichkeiten zur Information und Geburtsvorbereitung gehört auch das Angebot des Informationsabends für Schwangere. Dabei erhalten werdende Mütter Aufklärung über die Periduralanästhesie (PDA), Kreuzstich genannt. Diese wird häufig eingesetzt, um die Schmerzen während der Geburt zu lindern. „Besonders vor der Geburt des ersten Kindes sind die Empfindungen schwer vorstellbar. Die Anästhesisten klären die werdenden Mütter bereits während der Schwangerschaft über eine PDA auf. Dann können wir Hebammen uns im Kreißzimmer ganz auf die Mutter konzentrieren“, sagt Oberpeilsteiner.

Im vergangenen Jahr wurden 64,6 Prozent der Spontangeburten von nur einer Hebamme geleitet. Das ärztliche Betreuungsteam steht im Fall einer Risikogeburt oder bei unvorhergesehenen Komplikationen jederzeit zur Verfügung.

Wenig Kaiserschnitte

„Die individuelle Unterstützung im Vorfeld und die medizinische Kompetenz stärken das Vertrauen der Mütter, damit sie die Geburt positiv erleben können“, ergänzt Primar Stumpner. Besonders stolz ist er auf die mit 21,2 Prozent niedrige Kaiserschnitt-Rate im Klinikum Rohrbach. „Auch bei Babys, die nicht vaginal geboren werden, ist der erste Hautkontakt zwischen Mutter und Kind der emotionale Abschluss der Geburt und essenziell für eine frühe Mutter-Kind-Bindung. Darum achten wir auf eine angenehme und entspannte Umgebung, damit ausgiebig gekuschelt werden kann. Laut Studien beeinflusst dieses sogenannte Bonding die menschliche Entwicklung sogar bis ins Erwachsenenleben.“

Namenshitliste

Die beliebtesten Vornamen waren bei den Buben übrigens David, Elias, Jonas und Paul. Bei den Mädchen wird die Namenshitliste von Luisa angeführt, gefolgt von Miriam, Lisa und Lena.


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