Unter Corona-Bedingungen: Klinikum Rohrbach nimmt Ambulanzbetrieb wieder auf
ROHRBACH-BERG. Terminvergabe, Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregelungen: Das sind kurz gesagt die Rahmenbedingungen, unter denen das Klinikum Rohrbach ab 4. Mai schrittweise die Ambulanz wieder hochfährt.

Mit 4. Mai beginnt das Klinikum Rohrbach wieder mit einer Verstärkung des medizinischen Angebots. Dazu gehört auch die langsame Wiederaufnahme des Ambulanzbetriebs - allerdings erfolgt dies unter Einhaltung besonderer Sicherheitsauflagen. „Wir bitten die Patienten eindringlich, die nachstehenden Regeln für den Ambulanzbesuch einzuhalten, damit wir die Patienten, aber auch unsere Mitarbeiter bestmöglich schützen und somit den Betrieb der Kliniken sicher halten können“, sagt Oberarzt Wolfgang Tenschert, Ärztlicher Direktor des Klinikums Rohrbach.
Planbare Operationen werden wieder durchgeführt
Nach und nach werden jetzt auch geplante Eingriffe und Untersuchungen, die wegen der Covid-19-Pandemie verschoben werden mussten, wieder durchgeführt. Das Hochfahren ist für die Spitäler eine spezielle Herausforderung, weil sie die Entwicklungen bei den Covid-19-Erkrankten im Auge behalten müssen, um gegebenenfalls reagieren zu können. „Für Covid-19-Patienten werden auch weiterhin entsprechende Ressourcen auf den Normalstationen und im Intensivbereich vorgehalten“, informiert Tenschert.
Termin vereinbaren und pünktlich sein
Der Ambulanzbetrieb unterliegt ab sofort neuen Regeln:
- Vor einem Ambulanzbesuch ist unbedingt eine Terminvereinbarung erforderlich. Ohne diese ist es nicht möglich, eine ambulante Leistung zu erhalten. Erstansprechperson ist und bleibt der Hausarzt bzw. der niedergelassene Facharzt. Notfälle wenden sich bitte zuerst an die Notfallnummer 144 bzw. die Gesundheitsnummer 1450 – hier erhält man entsprechende Beratung. Patienten mit verschobenen OP-Terminen werden direkt vom Klinikum zwecks neuer Terminvereinbarung kontaktiert. Die Reihung erfolgt ausschließlich nach den Kriterien der Dringlichkeit und den zur Verfügung stehenden Betten- und OP-Kapazitäten.
- Auch im Wartebereich müssen die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden, deswegen muss die Anzahl der Patienten in den Ambulanzen genau geplant werden. Die Patienten werden daher dringend aufgefordert, ihren Termin unbedingt pünktlich einzuhalten, um die Wartezeiten möglichst kurz zu halten.
- Sofern es den Patienten möglich ist, sollen sie allein ins Klinikum kommen. Eine Begleitperson wird an der Schleuse nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn sie unbedingt zur Unterstützung benötigt wird.
- Bei Betreten des Klinikums müssen die Patienten einen Mund-Nasen-Schutz tragen, den sie bei der Schleuse erhalten und bei Verlassen des Klinikums dort wieder abgeben.
- Händedesinfektion ist unabdingbar! Entsprechende Desinfektionsmittel stehen im Klinikum zur Verfügung.
Schleuse und Besuchsverbot bleiben aufrecht
Die Schleuse vor dem Klinikum Rohrbach bleibt bis auf weiteres bestehen. Hier werden die Patienten auch in der nächsten Zeit auf Symptome untersucht und befragt, bevor sie das Klinikum betreten können. „Zu Ihrer Sicherheit werden wir das Besuchsverbot auf Empfehlung der Bundesregierung aufrechterhalten. Wir gehen nicht das Risiko ein, dass Besucher das Coronavirus in unsere Klinik einschleppen. Das würde im schlimmsten Fall zur Sperre kompletter Abteilungen führen, und das gilt es unter allen Umständen zu vermeiden“, erklärt Tenschert.
Akutfälle werden weiterhin sofort behandelt
Jeder Akutfall wird auch weiterhin sofort behandelt. In allen anderen Fällen ist der Hausarzt bzw. Facharzt die erste Anlaufstelle für Patienten. Dieser entscheidet, ob eine Einweisung ins Krankenhaus erforderlich ist. Akutfälle wenden sich vor einem Spitalsbesuch unbedingt an die Gesundheitsnummer 1450, Notfälle an die Nummer 144. „Gemeinsames Ziel aller oberösterreichischen Spitalsträger ist es, für die Patienten und unsere Mitarbeiter weitestgehend zu einem Normalbetrieb in der Spitalsversorgung unter klaren Regeln zu kommen. Wir bedanken uns vielmals für das Verständnis unserer Patienten und für das großartige Engagement unserer Mitarbeiter“, sagt Tenschert abschließend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden