Heftiges Gewitter zog über den Bezirk Rohrbach
BEZIRK ROHRBACH. Montagabend zog ein starkes Gewitter über den Bezirk. Es dauerte nicht lange, da heulten auch die ersten Sirenen. Die Freiwilligen Feuerwehren rückten aus, um die Sturmschäden zu bekämpfen.

Die Feuerwehren St. Martin, Kleinzell, Kirchberg, St. Peter, Rohrbach, Lichtenau, Haslach und Arnreit standen Montagabend im Einsatz. Alarmierungsgrund war „Sturmschaden“. In Haslach rückte man sogar ein zweites Mal aus. Die Feuerwehr wurde nach einem Starkregen und heftigem Wind per stillem Alarm zu zwei Bäumen alarmiert, welche auf der Landstraße Richtung Lichtenau auf die Fahrbahn gestürzt waren. Noch während die Kameraden des LFB-A2 am Einsatzort waren, heulten in Haslach die Sirenen. Die Florianis machten sich umgehend auf den Weg zur nächsten Einsatzadresse. Der Kamin eines Einfamilienhauses wurde durch den heftigen Wind vom Dach geweht. Dadurch wurde das Dach stark beschädigt. Gleichzeitig war bei einem benachbarten Wohnhaus ein Teil des Dachs abgedeckt worden. Die Kameraden der Feuerwehr Haslach sicherten die Dächer notdürftig mit Planen. Bei einem weiteren Haus in der Nachbarschaft hielten die Kameraden Nachschau, es wurden leichtere Beschädigungen festgestellt. Sicherungsarbeiten waren jedoch nicht notwendig. Insgesamt 35 Kameraden der FF Haslach standen rund zwei Stunden im Einsatz.
3.000 Haushalte ohne Strom
Nach dem Unwettereinsatz fiel einigen Haslacher Kameraden im Feuerwehrhaus ein Lichtbogen und ein darauffolgender lauter Knall auf. Kurz darauf war im gesamten Einsatzgebiet und darüber hinaus der Strom ausgefallen. Laut Energie AG waren zu diesem Zeitpunkt fast 3.000 Haushalte im Bezirk Rohrbach ohne Strom.


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