Nur durch den Einsatz von vielen ist die bestmögliche Betreuung möglich
ROHRBACH-BERG. Die 75 Mitarbeiter im Rohrbacher Altenheim sind das Herz des Hauses. Sie sorgen engagiert und motiviert dafür, dass sich die Bewohner wohl fühlen. Gleichzeitig bringen aber auch die vielen Ehrenamtlichen ein Stück Lebensqualität zu den älteren Menschen.

„Eine Kette aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, Rotkreuz, Hausärzten und den Mitarbeitern ermöglicht, dass das Heim bestmögliche Betreuung bieten kann“, zeigt Heimleiterin Ida Kapfer auf. Gerade der Freiwilligendienst ist eine unverzichtbare Hilfe: „Die Ehrenamtlichen stellen den sozialen Bezug her, binden die Bewohner in die Gesellschaft ein, begleiten sie zur Messe oder motivieren sie zu Gruppentätigkeiten“, nennt Kapfer einige Beispiele. Regelmäßig wird dank der freiwilligen Besuche auch musiziert im Altenheim Rohrbach, das 87 Dauer- und drei Kurzzeitpflegeplätze umfasst.
Die Freiwilligen-Schiene soll weiter gestärkt werden: „Wir haben zwei Mitarbeiterinnen zu Freiwilligenbegleitern/Koordinatoren ausgebildet. Diese werden sich ab 2016 aktiv um die Ehrenamtlichen annehmen“, verrät die Heimleiterin.
Tag der Altenarbeit am 2. Oktober
Beim Tag der Altenarbeit, den die ARGE Alten- und Pflegeheime OÖ gemeinsam mit dem Sozialressort des Landes am 2. Oktober veranstaltet, kann jeder Interessierte die Arbeit der Altenbetreuer kennenlernen. Die Möglichkeit zur Berufsorientierung in der Pflege wird ebenfalls vorgestellt. „Wir wollen zeigen, dass das Leben und Arbeiten in einem Altenheim alles andere als langweilig ist“, lädt Sozial-Landesrätin Gertraud Jahn (SP) ein.
Das Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach lädt an diesem Tag von 13 bis 17 Uhr zum Oktoberfest: Für die Besucher gibt es Weißwurst, Weißbier, zünftige Musik – und jede Menge Information zur Altenarbeit.


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