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BEZIRK ROHRBACH. Seit gestern bekommen Milchbauern weniger für ihre gelieferte Milch: Statt 31,50 Cent pro Liter zahlt Berglandmilch nur mehr 30 Cent pro Liter. Für Bezirksbauernkammer-Obmann LAbg. Georg Ecker ist das unbegründet und nicht nachvollziehbar.

Ihre Milch ist seit gestern weniger wert. Foto: Weihbold
  1 / 2   Ihre Milch ist seit gestern weniger wert. Foto: Weihbold

Rund drei Viertel aller milchproduzierenden Landwirte des Bezirkes Rohrbach liefern ihre Milch zu Berglandmilch. „Mit Anfang April dieses Jahres wurde EU-weit die Kontingentierung der Milchlieferungen aufgehoben. Trotz anderslautender Prognosen hat sich die Milchanlieferung seither um mehr als drei Prozent reduziert. Für mich ist deswegen nicht nachvollziehbar, warum die Landwirte weniger für die Milch bekommen, wenn es insgesamt weniger Milch am Markt gibt“, sagt Rohrbachs Bauernvertreter Georg Ecker, „zumal sich die Absatzsituation auf Seiten der Konsumenten nicht verändert hat.“

Mit dem Argument der Überproduktion ist für Ecker die Preissenkung in diesem Ausmaß nicht zu verantworten: „Damit wird das Einkommen der Landwirte verringert. Es ist nicht eine Frage der Kontingentierung, sondern eine Frage des Produktpreises, ob die Landwirte ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften können und landwirtschaftliche Betriebe gesichert werden.“


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