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BEZIRK ROHRBACH. 18 der (damals) 42 Gemeinden haben im Vorjahr einen Abgang erwirtschaftet. Im Jahr 2010 waren es 34. Bezirksweit beträgt der Abgang 1,2 Millionen Euro.

Wie viele Gemeinden in Zukunft positiv bilanzieren ist derzeit noch unklar. (c) Wodicka
Wie viele Gemeinden in Zukunft positiv bilanzieren ist derzeit noch unklar. (c) Wodicka

Gerade in den Jahren 2009 und 2010 war die Zahl der Abgangsgemeinden landesweit hoch – auch im Bezirk Rohrbach. Hier mussten vor fünf Jahren 34 der damals noch 42 Gemeinden ein Minus am Ende des Jahres verbuchen. Im Jahr 2014 sind es laut Zahlen der Statistikabteilung des Landes nur mehr 18 Gemeinden. Bezirksweit beträgt der Abgang 1,240.332,08 Euro, der sich aus den Einnahmen von 111.260.326,33 Euro und den gegenüberstehenden Ausgaben von 112.500.658,41 Euro ergibt. Der größte Brocken bei den Einnahmen sind die Ertragsanteile in der Höhe von 71 Prozent. Das ist jener Prozentsatz, mit welchem der Bund die Länder und Gemeinden an seinen Steuereinnahmen beteiligt. Dieser richtet sich nach dem Bevölkerungsanteil. 16 Prozent der Einnahmen lukrieren die Gemeinden im Bezirks-Schnitt durch die Kommunalsteuer. Der Rest sind Grundsteuern (sechs Prozent) und diverse Steuern (sieben Prozent).


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