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ROHRBACH-BERG. Auch bei der zweiten Informationsveranstaltung des AMS für junge Asylwerber war das Interesse groß. Mehr als 100 junge Flüchtlinge erfuhren auf diesem Weg bereits mehr über die Möglichkeit, eine Lehre zu absolvieren.

Junge Asylwerber informierten sich über die Möglichkeit, eine Lehre zu starten. Foto: Gahleitner
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Unterstützt von zwei Dolmetschern informierten Michaela Billinger, Leiterin des Rohrbacher Arbeitsmarktservice, und weitere Referenten über die Lehre, die Asylwerber unter 25 Jahren machen können. Voraussetzungen sind, dass die Jugendlichen seit mindestens drei Monaten zum Asylverfahren zugelassen sind und eine Lehre in einem Mangelberuf bzw. in einem Beruf, in dem es kaum Bewerbungen gibt, machen. Dabei  wurden auch Missverständnisse aus dem Weg geräumt: So verlieren die Lehrlinge nicht die Grundversorgung oder ihr Quartier, wenn sie selbst Geld verdienen. Nur ein Teil der Lehrlingsentschädigung wird angerechnet. Kosten für Fahrten zur Lehrstelle oder fürs Internat können ebenfalls berücksichtigt werden. Für den Berufsschulbesuch ist kein Pflichtschul-Abschluss in Österreich notwendig.

Im Anschluss an die Vorträge füllten die anwesenden Asylwerber noch fleißig Vermittlungsprofile aus. „Diese werden ausgewertet, um die Interessen und Stärken der Jugendlichen zu erfahren, und dann an passende Betriebe weitergegeben“, informiert Michaela Billinger. Von dieser Möglichkeit profitieren nicht nur die jungen Leute, bei denen sich eine Lehre positiv auf das Asylverfahren auswirkt, sondern auch die heimischen Betriebe, ist die AMS-Leiterin überzeugt.


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Gastuser
Gastuser
12.02.2016 17:55

Bravo AMS . Aber der eigenen Jugend verweigert man eine Lehre. Eine Logistiklehre. In der eigenen Familie erlebt. Bravo AMS