Rohrbach ist Leitbezirk für Reform der Abfallverbände
BEZIRK ROHRBACH. Die Optimierung der Strukturen der kommunalen Abfallwirtschaft wurde bei einem Sonderprojekt der oö. Verwaltungsreform angegangen. Der Bezirk Rohrbach ist dafür schon lange ein Vorreiter.

Schon vor dem Reformprojekt wurden hier weitestgehend die Aufgaben von der Gemeinde- auf BAV-Ebene übertragen. Einheitliche Verträge mit den Abfuhr-Unternehmen, gemeindeübergreifende Sammlung der Abfälle, ein bezirksweiter Kostenausgleich (ausgenommen die Stadt Rohrbach-Berg) und einheitliche Gebühren für die Haushalte sind wesentliche Eckpunkt des vom Bezirksabfallverband Rohrbach schon frühzeitig eingeschlagenen Weges. Solche Optimierungen und Vereinheitlichungen waren auch das Ziel der Abfall-Reform.
In den letzten vier Jahren konnte der Anteil an Aufgaben, der von den Gemeinden freiwillig an die BAVs übertragen wurde, von 43 % auf 55 % gesteigert werden - die weiteren Planungen lassen eine Steigerung auf rund 83 % erwarten. „Dass dies nicht nur aus Umweltsicht optimal ist, sondern auch Kosten reduziert, zeigt der Reformbericht: Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit gehen Hand in Hand“, freut sich Grüne-Landesrat Rudi Anschober.


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