Rohrbacher Bürgermeister stemmen sich gemeinsam gegen Polizei-Dienststellenauflassung
BEZIRK ROHRBACH. Mit einer gemeinsamen Resolution stemmen sich die Bürgermeister des Bezirks gegen die Auflassung der AGM-Dienststelle beim Finanzamt in Rohrbach-Berg.

Wie bereits bekannt ist, wird die Grenzpolizei umstrukturiert. Die Dienststellen werden zusammengefasst und das Kommando wird in Leopoldschlag angesiedelt. Dass dann die AGM-Dienststelle in Rohrbach geschlossen wird, steht im Raum. „Das heißt, es besteht die Gefahr, dass im Bezirk künftig 14 Beamte weniger für die Sicherheit vor allem im Grenzbereich sorgen werden“, heißt es in einer Resolution der Ortschefs, die bei der vergangenen Bürgermeisterkonferenz aufgesetzt wurde. Ziel ist: Gegen die Auflassung der Dienststelle einzutreten. Eine Alternative wäre für sie, eine AGM-Außenstelle mit der selben Personalstärke im Bezirk einzurichten. Denn: „Es bestehen (berechtigte) Bedenken, dass mit derartigen Umstrukturierungen wieder ein Schritt Richtung Personalausdünnung im Bezirk Rohrbach einhergehen wird“, heißt es weiter.
Mehr Polizisten für Bezirk
Laut Bürgermeister absolvieren schon jetzt nur 97 Beamte ihren Dienst auf 104 Personalstellen. Weitere Forderungen: Der Verbleib der Beamten, die auf die Polizeiinspektionen des Bezirks aufgeteilt werden sollen. Außerdem sollen die 104 Planstellen im Bezirk Rohrbach besetzt werden. „Eine weitere Ausdünnung der Sicherheitsbeamten im ländlichen Raum wäre untragbar“, sind sich die Bürgermeister einig.
Besprechung über weiteren Verlauf
Wie es konkret weitergeht, soll eine Besprechung in der kommenden Woche klären. „Es wird eine soziale Lösung für die betroffen Kollegen geben. Sie werden im Bezirk Rohrbach bleiben“, heißt es von Seiten der Landespolizeidirektion. Dass die Beamten bleiben werden, hat auch schon Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (VP) bekräftigt.


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