Poeschlteich-Biber wird „tierisches“ Thema bei Gemeinderats-Sitzung
ROHRBACH-BERG. Ob die Biber im Pöschlteich bleiben oder entnommen werden sollen, ist die große Frage bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag.

Umgebissene Bäume, angeknabberte Ziersträuche in den Gärten der Anrainer, ein Ansuchen um Entfernung im November und vieles mehr: Seit der oder die Biber den 5600 Quadratmeter großen Pöschteich besiedelt haben ist vieles passiert und auch geschrieben worden. Auch bei der Bezirkshauptmannschaft wurde vor einigen Wochen ein Antrag um Entferneung eingereicht. Bei der kommenden Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 15. Dezember, stimmt man darüber ab, ob ein Antrag an die Bezirkshauptmannschaft gestellt werden soll, ob der Biber aus dem Poeschlteich entnommen werden soll. Grund dafür ist eine Unterschriftenliste sowie zahlreiche Unmutsbekundungen vieler Anrainer. „Wenn der Antrag eine Mehrheit bekommt, entscheidet die Bezirkshauptmannschaft wie es weiter geht“, erklärt Bürgermeister Andreas Lindorfer (VP) die weitere Vorgehensweise. Er merkt dabei auch an, dass sich hinter dem Wort „Entnahme“ nicht die Umsiedelung der Tiere verbirgt sondern die Exekution.
Video zeigt drei Biber
„Ich kann aber die Anrainer und ihre Bedenken verstehen“, sagt der Bürgermeister, der den Poeschlteich nicht unbedingt als geeigneten Biber-Lebensraum sieht. Video-Aufnahmen sollen laut Bürgermeister Lindorfer beweisen, dass nunmehr drei Biber im Poeschlteich leben.


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