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ROHRBACH-BERG. Viel zu tun hatten die Gelben Engel vom Rohrbacher ÖAMTC-Stützpunkt: Sie leisteten im Vorjahr 2841 Pannenhilfen und Abschleppungen. Leere Batterie war die Pannenursache Nummer 1.

Leere Batterien war Pannenursache Nummer 1, dahinter folgten Probleme mit Motor und Motor-Management. Foto: ÖAMTC

2207 Pannenhilfen und 634 Abschleppungen summierten sich zu 2841 Einsätzen auf der Straße. Direkt am Stützpunkt wurden weitere 5206 kleinere und größere Pannen behoben. Dazu kamen tausende technische Dienstleistungen, wie die Pickerl- oder Kaufüberprüfung. Der häufigste Pannengrund waren schwache, leere oder defekte Batterien, weiß Stützpunkt-Leiter Siegfried Reitberger. „Auf Platz zwei in der Pannen-Hitparade folgten Probleme mit Motor und Motor-Management. Sehr viele Einsätze gab es auch wegen Problemen mit dem Starter, Reifenschäden sowie vergessenen, verlorenen oder eingesperrten Schlüsseln.“

Lehrlinge werden ausgebildet

Beim ÖAMTC Rohrbach sind derzeit 14 Mitarbeiter im Pannendienst sowie im Prüf- und Beratungsbereich beschäftigt. „Wir sind auch sehr stolz darauf, dass wir zwei Lehrlinge zu Kfz-Technikern und einen Lehrling zur Bürokauffrau ausbilden“, sagt Reitberger. 

Einsatzstärkstes Jahr in OÖ

Oberösterreichweit leistete der ÖAMTC im Vorjahr genau 107.678 Pannenhilfen und 39.119 Abschleppungen. Damit war 2016 das bisher einsatzstärkste Jahr in der Geschichte des ÖAMTC Oberösterreich. Trotz der großen Einsatzmenge trafen die oberösterreichischen Pannenhelfer im Schnitt nur 29,3 Minuten nach dem Anruf am Pannenort ein. 

In den ersten Jänner-Tagen 2017 ließen die Kältewelle und die großen Schneemengen die Einsatzzahlen gleich  noch einmal nach oben schnellen: Gegenüber „normalen“ Wintertagen hat sich die tägliche Pannenmenge teilweise verdreifacht.


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