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BEZIRK ROHRBACH/WEGSCHEID. Das im Vorjahr in Neustift gestartete Netzwerktreffen für Unternehmen in der Dreiländer-Region fand heuer in Wegscheid in Bayern seine Fortsetzung.

  1 / 2   v.l. Ludek Keist (Südböhmische WK), Herbert Mairhofer (WK Rohrbach), Wirtschaftsdelegierter Michael Scherz, Peter Sonnleitner (Industrie- und Handelskammer)

Hallo Nachbar, hieß es bei der Pilsl GmbH in Pölzöd, die Gastgeber für die zweite Auflage des grenzüberschreitenden Unternehmer-Netzwerktreffens war. Rund 150 Unternehmer nutzten die Möglichkeit zum Kontakte knüpfen und zum Meinungsaustausch. Darunter auch der Initiator der Veranstaltungsreihe, Rohrbachs Wirtschaftskammer-Obmann Herbert Mairhofer, IHK-Präsident Thomas Leebmann, HWK-Präsident Georg Haber und Ludek Keist von der Südböhmischen Wirtschaftskammer.

Zu viel Bürokratie

Themen waren – wieder einmal - die einschränkende Bürokratie, der Ausbau der Infrastruktur und der Fachkräftemangel. Der österreichische Wirtschaftsdelegierte in München, Konsul Michael Scherz, monierte die Kontrollen an der bayerisch-österreichischen Grenze sowie die besonders übereifrige Umsetzung von EU-Richtlinien, mit denen wir uns selber bestrafen würden.

Synergien besser nutzen

„Die Fachkräfteproblematik nimmt nicht nur bei uns, sondern auch in den Nachbarländern zu und Unternehmen sollten auch beim Personal stärker kooperieren“, appelliert WKO-Bezirksobmann Mairhofer an die verstärkte Nutzung von Synergien in der Dreiländer-Region. Genau dazu sollten auch diese Netzwerktreffen dienen, um potenzielle Partnerunternehmen kennen zu lernen. Nächstes Jahr wird die Veranstaltung in Südböhmen stattfinden und soll dann jährlich zwischen den drei Ländern wechseln. 

Veranstalter sind die Wirtschaftskammer Rohrbach (WKO), Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz (HWK) und die Südböhmische Wirtschaftskammer.


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