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Gespräch mit Land: Anteil für Gemeinden am Bezirkshallenbad muss sich noch verringern

Martina Gahleitner, 22.01.2018 06:50

ROHRBACH-BERG. Neue Perspektiven für das Bezirkshallenbad wollen ÖVP-Bezirksparteiobmann LAbg. Georg Ecker und Arbeitskreisleiter Bgm. Andreas Lindorfer bei einem Gespräch mit dem Land OÖ ausloten. Herausforderung ist vor allem, den finanziellen Anteil für die Gemeinden zu senken.

Ein Treffen mit Landeshauptmann Stelzer und LR Hiegelsberger soll klären, wie das Bezirkshallenbad trotz negativer Beschlüsse noch zu retten ist. Foto: Wodicka

30 Gemeinden haben bisher den Grundsatzbeschluss für das Bezirkshallenbad gefasst, drei haben dagegen gestimmt, sechs noch gar nicht abgestimmt. Vorausgesetzt, letztere stimmen noch dafür, unterstützen mehr als 90 Prozent das Vorhaben, zeigt LAbg. Georg Ecker auf. „Das Bezirkshallenbad bedeutet eine Aufwertung für die ganze Region und Lebensqualität. Deshalb müssen wir das Projekt weiter verfolgen. Schon in der Vergangenheit haben wir gezeigt, dass wir große Vorhaben gemeinsam realisieren können. Das wollen wir auch in Zukunft so halten.“

Landesgeld abholen

Ecker ist natürlich klar, dass man negative Gemeinderatsbeschlüsse nicht einfach in positive umwandeln könne. „Im Gespräch mit Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Hiegelsberger wollen wir ausloten, wie wir das Projekt trotzdem auf Schiene bringen. Herausforderung ist vor allem, dass sich der Anteil für die Gemeinden verringert“, ergänzt der Bezirksparteiobmann. Eine Absichtserklärung von sechseinhalb Millionen gibt es bereits, „wenn wir diesen Landes-Anteil erhöhen können, müssen auch die Gemeinden weniger zahlen“, ergänzt er.

Treffen Mitte Februar

Ecker erwartet sich vom Gespräch auch einen Vorschlag, wie man mit den Nein-Sagern umgehen soll. „Wir können nicht von den Einwohnern dieser Gemeinden mehr Eintritt verlangen. Andererseits wäre es auch unfair und unsolidarisch, wenn alle anderen Gemeinden deren Anteil übernehmen sollten. Hier brauchen wir eine Lösung.“ Für ihn steht aber fest, dass „die Verantwortung für das Hallenbad schon in der Region liegt - wir müssen zeigen, ob wir's wollen oder nicht.“

Für Mitte Februar ist das Treffen im Landhaus fixiert, dann sollten auch schon alle Gemeinderäte abgestimmt haben. Spätestens Ende 2018 soll feststehen, ob das Hallenbad tatsächlich gebaut wird oder nicht, Badestart könnte 2021 sein.


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