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Wirtschaftspark geht in die Offensive: "Wir wollen erste Webadresse für Betriebsansiedelungen sein"

Martina Gahleitner, 06.04.2018 11:58

ST. MARTIN. Mit einer neuen Plattform will der Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel verstärkt nach außen gehen und positive Stimmung für Betriebsansiedlungen im Bezirk Rohrbach machen. Gleichzeitig soll auch Arbeitskräften bewusst werden, welch attraktive Jobmöglichkeiten die Region zu bieten hat.

  1 / 2   Bgm. Andreas Lindorfer (Wirtschaftspark-Obmannstellvertreter), AMS-Leiterin Michaela Billinger, Wirtschaftspark-Obmann Bgm. Wolfgang Schirz und Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Klaus Grad setzen sich für einen attraktiven Standort Rohrbach ein. Foto: Gahleitner

MeinStandort Rohrbach„ orientiert sich nicht ohne Grund an der seit fünf Jahren erfolgreichen Initiative „meinJob-Rohrbach.at„, die sich an Arbeitnehmer richtet und vor allem Pendler zur Rückkehr in den Bezirk Rohrbach bewegen will. „Wir müssen sehr eng kooperierend vorgehen. Denn gemeinsames Ziel ist die Schaffung und Vermittlung von Arbeitsplätzen, regionale Wertschöpfung und damit eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität“, erklärt Wirtschaftspark-Obmann und St. Martins Bürgermeister Wolfgang Schirz.

MeinStandort-Rohrbach spricht direkt Unternehmen an und will diese motivieren, aufs Land, hin zu den gefragten Mühlviertler Arbeitskräften zu kommen. Unternehmer finden auf der Webseite verfügbare Flächen für Betriebsansiedelungen ebenso, wie alle Informationen zu freien Gewerbeimmobilien.

Botschafter für den Wirtschaftsstandort

Gleichzeitig sollen Markenbotschafter ein positives Bild der Wirtschaft in der Region nach außen tragen – das werden Firmenchefs und Politiker ebenso sein, wie Mitarbeiter und die Bewohner selbst. „Es soll darüber geredet werden, dass wir klasse Jobs und klasse Unternehmen haben“, betont Schirz.

Dass auf Unternehmensebene nach wie vor ein Image-Aufholbedarf besteht, kann Wirtschaftskammer-Bezirkssstellenleiter Klaus Grad bestätigen. „Unsere jungen Fachkräfte bekommen es fast in die Wiege gelegt, dass man für einen guten Job auspendeln muss. Das stimmt aber nicht. Wir haben Top-Betriebe in der Region – auf dieses Angebot müssen wir noch mehr hinweisen.“ Als Paradebeispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Wirtschaftspark nennt Rohrbach-Bergs Bürgermeister und Wirtschaftspark-Obmannstellvertreter Andreas Lindorfer das Kinder-Rehazentrum, das derzeit gebaut wird. „Hier sieht man, dass sich die gemeinsame Kraftanstrengung auszahlt.“

Pendlerquote senken

Laut einer Pendlerbefragung sind zwei Drittel der 15.000 Rohrbacher Pendler unzufrieden mit ihrer Situation und möchten lieber in der Nähe des Wohnortes arbeiten. Dieses Potenzial will der Wirtschaftspark, dem alle Gemeinden des Bezirkes Rohrbach sowie Herzogsdorf angehören, nutzen.

Auch AMS-Geschäftsstellenleiterin Michaela Billinger ist „froh über jeden Arbeitsplatz, der in der Region geschaffen wird.“ Auch wenn mit 2,8 Prozent quasi Vollbeschäftigung herrscht, müsse man den arbeitslosen Personen zeigen, welche Möglichkeiten es gibt.

www.meinstandort-rohrbach.at


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