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Zum Weltmilchtag: 22400 Kühe sorgen im Bezirk Rohrbach für Milch und eine gepflegte Landschaft

Sebastian Wallner, 01.06.2018 07:05

BEZIRK ROHRBACH. In über 30 Ländern wird am ersten Juni der Weltmilchtag begangen, nicht zuletzt um den Milchkonsum anzukurbeln. Die Milchproduktion sei indirekt aber auch Garant für eine gepflegte Kulturlandschaft und somit für erfolgreichen Tourismus, sagt Bezirksbäuerin Hedwig Lindorfer.

Mit Sicherheit regional: Julian Paleczeks Milch kommt direkt vom Hof seiner Eltern Karolina und Markus in St. Martin.

„Die Milchproduktion ist eine der wichtigsten Einkommensquellen für Rohrbachs Bauern und sichert somit den Erhalt von vielen landwirtschaftlichen Betrieben“, erklärt Lindorfer. Würden diese wegfallen, falle auch deren Arbeitsleistung rund um die Landschaftspflege weg.Knapp 2000 landwirtschaftliche Betriebe gibt es noch im Bezirk. Auf drei Vierteln aller Betriebe leben Rinder. Zwei Drittel der 39.726 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche sind Grünland, der Rest ist Ackerfläche. Ein großer Anteil der Ackerfläche wird ebenfalls zur Grundfuttergewinnng für Wiederkäuer genutzt. Auf 965 der 2000 Betriebe leben 22400 Milchkühe. Pro Betrieb werden durchschnittlich 140.000 Kilo Milch pro Jahr produziert. Über 70 Melk-roboter erleichtern den Bauern dabei die Arbeit.

Herkunftssicherheit

„Um sicher zu gehen, dass die gekaufte Milch aus Österreich kommt, kann man auf das AMA Gütesiegel vertrauen. Vorsicht ist bei den Handelseigenmarken geboten. Der Inhalt ist leicht austauschbar und somit ist es absolut nicht selbstverständlich, dass ein österreichisches Lebensmittel drinnen ist“, so Lindorfer.Mit zunehmenden Ernährungsbewusst sein geriet die Milch immer mehr in Verruf. Katrin Fischer, Ernährungswissenschaftlerin bei der Landwirtschaftskammer hält dagegen: „Der Vorteil an einem vieldiskutierten Lebensmittel ist, dass auch viele Studien durchgeführt werden, die mit hoher Nachvollziehbarkeit vorliegen.“ Milch mache demnach weder dick, noch führe sie zu einer Verschleimung der Atemwege.

Bäurinnen in der Schule

Einige Ortsbäurinnen werden rund um den Weltmilchtag auf jeden Fall auch heuer wieder in die Volksschulen ausrücken und den Kindern ihre Sicht zum Thema Milch darlegen. Die Ortsbäuerinnen Margit Leitner Margit, Johanna Hofer und Maria Ammerstorfer werden außerdem am Samstag, den 2.Juni bei der Radio OÖ Sendung „Archimboldo“ am Linzer Südbahnhofmarkt das untenstehende Rezept vorkochen.

Zutaten: 500 ml Joghurt (ev. Vanillejoghurt)1 Becher Sauerrahm, 10 dag Staubzucker, Saft einer halben Zitrone, 4 Blatt Gelatine, 250 ml Schlagobers , 1-2 Schachteln Biskotten, Ev. Rum, Erdbeeren (oder Früchte der Saison)

Zubereitung: Joghurt, Sauerrahm, Staubzucker und Zitronensaft verrühren, geschlagenes Obers unterheben. Gelatine in kaltes Wasser einweichen, ausdrücken und in erwärmten Rum auflösen, rasch in die Crememasse einrühren. Mit Biskotten beginnend abwechselnd Creme und Früchte in eine Form oder Gläser füllen. Mit Creme abschließen und über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.


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