Stadtgemeinde zeichnete den Geburtshelfer von Rohrbach-Berg mit dem Ehrenring aus
ROHRBACH-BERG. Als einen „ganz wesentlichen Mitgestalter dieses Rohrbach-Bergs“ bezeichnete Bürgermeister Andreas Lindorfer den ehemaligen Amtsleiter Johann Ranninger. Dieser wurde nicht zuletzt für seinen Einsatz im Zuge der Fusionionierung mit dem Ehrenring der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg ausgezeichnet.

Ranninger erhielt damit den Ehrenring jener Stadt, an deren Geburt er maßgeblich beteiligt war. Denn er hat beim Fusionierungsprozess auf Verwaltungsebene die Fäden gezogen „Die Fusionierung war nicht nur auf politischer Ebene ein Jahrhundertprojekt, sondern auch auf Verwaltungsebene mindestens so herausfordernd und es war lange ungewiss, ob sich die viele Arbeit auch bezahlt macht“, erinnerte Lindorfer beim Festakt im Centro. Ranninger habe er in dieser Zeit stets als Ruhepol erlebt, „mit seiner unnachahmlichen, unaufgeregten Art hat er auf all die Anforderungen die richtige Lösung gefunden.“
Viele Großprojekte gemeistert
Seine Tätigkeit als Amtsleiter begann Hans Ranninger im Mai 2004 und war 14 Jahre in dieser Funktion aktiv. In dieser Zeit gab es viele Großprojekte - so war etwa die Eröffnung des Centro eine seiner ersten Bewährungsproben. Aufbahrungshalle, Bücherei, Musikprobelokal, Generalsanierung der alten Volksschule und der Landesmusikschule, der Bau des Busbahnhofs oder die Rathaussanierung folgten. Einige weitere Projekte wurden in seiner Amtszeit gestartet.
45 Jahre im Dienst der Gemeinde
Insgesamt war Ranninger fast 45 Jahre lang bei der Gemeinde beschäftigt, am 16. August 1973 hat er Verwaltungspraktikant begonnen. Daneben war er jahrelang im Büchereidienst tätig und er unterstützt den Museumsverein.
Mit Felix in den Ruhestand
Zur Erinnerung an diese Zeit überreichte ihm Lindorfer die treue Rechenmaschine „Felix“, mit der Hans Ranninger vor allem in seiner Zeit als Leiter der Finanzabteilung besonders viel gewerkt hat. Der Bürgermeister erzählte: „Gab es irgendwo eine Differenz, die sich nicht erklären hat lassen, hatte Hans die Geduld, Erfahrung und vor allem eine schnelle Hand und eine unglaubliche Eingabegeschwindigkeit auf der Rechenmaschine“ 'Gib amoi her', waren seine Worte, ehe er die Tasten der Rechenmaschine malträtierte und dann meinte: 'So, da ham mas. Jetzt stimmts'“.


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