Evaluierungs-Ergebnisse zur Nachmittagsbetreuung liegen vor: Angebot bleibt zum Großteil gleich
BEZIRK ROHRBACH. Die Ergebnisse der Befragung zu den Elternbeiträgen für den Kindergarten am Nachmittag liegen vor. Demnach gibt es in vier Kindergärten im Bezirk eine Verschlechterung des Angebotes, in einem aber auch eine Verbesserung.

Zwar gibt es nicht aus allen befragten Einrichtungen eine Rückmeldung (die Beteiligung an der freiwilligen Onlinebefragung liegt bei 86 Prozent), die vorliegenden Ergebnisse zeigen aber, dass im Großteil der Gemeinden im Vergleichszeitraum (bis April 2018) das Angebot gleich geblieben ist.
Vier Gruppen weniger, eine dazu
Allerdings gibt es in vier Gemeinden (Putzleinsdorf, St. Martin, Niederwaldkirchen, St. Veit) um eine Gruppe weniger. Hingegen erfolgte in Kollerschlag eine Ausweitung der Gruppen. Landesweit gibt es in 96,2 Prozent der Gemeinden keine Veränderungen, berichtet Bildungslandesrätin Christine Haberlander (VP). Ihr ist wichtig, dass „wir uns in der Diskussion auf das Wesentliche konzentrieren: Finden die Eltern ein passendes Angebot vor, wenn sie es brauchen. Die Evaluierung zeigt, dass nach wie vor ein großes und gutes Angebot besteht“, hält Haberlander fest.
Der durchschnittliche Elternbeitrag für die Nachmittagsbetreuung liegt bei 65 Euro pro Monat.
Vereinbarkeit verbessern
Ziel ist es, das Kinderbetreuungsangebot auszubauen, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Im Bezirk Rohrbach werden 5,5 Prozent der Kinder in VIF (Vereinbarkeitsindex für Familie und Beruf)-konformen Einrichtungen betreut. Zählt man die ganztägig geführten Einrichtungen dazu, erhöht sich dieser Anteil auf 78 Prozent. Der Oberösterreich-Durchschnitt liegt bei 85,6 Prozent.


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