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"Damit wir den Anschluss nicht verpassen": Bezirksweite Koordination soll den Breitband-Ausbau vorantreiben

Martina Gahleitner, 15.04.2019 04:28

BEZIRK ROHRBACH. Bis 2025 soll der ganze Bezirk flächendeckend an die Breitband-Versorgung angeschlossen sein. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es aber eine bezirksweite Koordination des Ausbaus.

Die Versorgung mit leistungsstarkem Internet wird immer wichtiger. Foto: ThomBal/Shutterstock.com
Die Versorgung mit leistungsstarkem Internet wird immer wichtiger. Foto: ThomBal/Shutterstock.com

Momentan gibt es in den Hauptorten der einzelnen Gemeinden Glasfaser-Anschluss, einige Gemeinden haben den Ausbau weiter vorangetrieben und somit eine hohe Versorgungsqualität erreicht. Dann gibt es wiederum Gemeinden, in denen in punkto Breitband wenig bis gar nichts passiert. „Wir müssen deshalb den Ausbau koordinieren und auch in entlegeneren Gebieten vorantreiben, damit wir den Anschluss nicht verpassen“, sagt LAbg. Georg Ecker. „Tatsache ist, dass schnelle Datenleitungen immer wichtiger werden, auch wenn die Versorgung jetzt noch funktioniert. Jährlich wird sich die Datenmenge fast verdoppeln“, betont Ecker.

Regionsweise denken

Der Obmann der Leaderregion Donau-Böhmerwald möchte daher über ebendiese ein Projekt starten, um gemeindeübergreifend Interessentengebiete zusammenzubringen und eine flächendeckende Versorgung zu erreichen. Dabei herrscht auch ein gewisser Zeitdruck: „Wenn sich jetzt 50 Prozent der Haushalte in einem Gebiet für einen Anschluss entscheiden, dann kann man damit rechnen, dass der Anschluss bis 2022 umgesetzt wird. Je länger wir warten, umso schwieriger wird es, weil mehr Gemeinden die Notwendigkeit sehen“, betont der ÖVP-Bezirksparteiobmann. Realisiert werden soll die Versorgung durch die beiden Anbieter Energie AG oder Telekom bzw. durch das Fiber Service OÖ.

Als nächster Schritt folgen Gespräche mit dem Fiber Service und dem Regionalmanagement OÖ, das bereits die Regionen Steinerne Mühl (mit fünf Gemeinden) und Hansbergland (sechs Gemeinden) betreut. Bis Sommer soll der Beschluss für einen Bezirks-Koordinator fallen.


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