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BEZIRK ROHRBACH. Ein wenig können die Landwirte des Bezirkes nach den Niederschlägen der vergangenen Woche schon aufatmen. Dennoch: Für die gute Entwicklung der Pflanzen und vor allem, um der Plagen durch den Engerling und Borkenkäfer Herr zu werden, bräuchte es noch Regen, Regen, Regen.

Bei der aktuellen Situation in den Wäldern kommen nicht nur Waldbesitzern und Bauern die Tränen, sondern auch den Bäumen selbst. Foto: Lena Jäger

„Die Niederschläge der letzten Woche haben natürlich zu einer Entspannung der Situation geführt. Vor allem aber das Grünland würde noch einiges an Regen benötigen, damit eine gute Ernte möglich ist“, beschreibt Bezirksbauernkammer-Obmann LAbg. Georg Ecker die aktuelle Lage.

Plagegeister profitierten

Die äußerst sparsamen Niederschläge des Frühlings haben auch für Borkenkäfer und Engerlinge ideale Bedingungen geschaffen. „Beim Engerling zeigt sich das Ausmaß erst Ende Mai so richtig. Wenn der Boden warm wird, wandern die Tiere in der Erde herauf bis unter die Grasnarbe und beginnen, die Wurzeln der Pflanzen zu fressen“, erklärt Ecker. Schon im Vorjahr waren große Schäden durch die gefräßigen Engerlinge verzeichnet worden, das Hauptfraßjahr steht aber im heurigen Sommer noch bevor.

Waldarbeit: Anreiz mäßig

Mit dem Borkenkäfer plagen sich die heimischen Waldbesitzer schon seit Jahren herum. Dieser liebt trockenes, heißes Wetter wie im vergangenen Jahr. Dementsprechend viel zu tun gibt es aktuell in den Wäldern, um das befallene Holz auszubringen und ein erneutes Ausschwärmen zu verhindern. „Leider ist der Anreiz für die Waldarbeit aufgrund der aktuellen Preissituation halt relativ gering. Und dazu kommt, dass die Sägewerke mit der Arbeit kaum nachkommen. Ich hoffe, dass das feuchte Wetter vielleicht doch noch anhält“, so Ecker.


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