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Nächste Regionskonferenz bringt Entscheidung für 100 kV-Korridor durchs Mühlviertel

Petra Hanner, 07.06.2019 05:21

BEZIRK ROHRBACH. Mit Spannung wartet man im Mühlviertel seit Monaten auf diese Entscheidung: Bei der nächsten Regionskonferenz am 24. Juni in Haslach werden Land Oberösterreich und Netzbetreiber den favorisierten Korridor für die geplante 110 kV-Leitung bekanntgeben.

Foto: Lisa S./Shutterstock
Foto: Lisa S./Shutterstock

Für den Streckenabschnitt zwischen Langbruck bei Bad Leonfelden und Rohrbach stehen fünf verschiedene Korridore zur Debatte. Die zusammenfassende Darstellung der Vor- und Nachteile der einzelnen Korridore und damit auch die Bekanntgabe der favorisierten Variante ist für den 24. Juni geplant. Nach dieser grundlegenden Entscheidung beginnen die Detailplanungen des Netzbetreibers in Abstimmung mit den Grundeigentümern und Gemeinden. Auch muss geprüft werden, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig ist oder nicht. Bei der Netz OÖ geht man derzeit eher nicht davon aus.

„Wir müssen uns wehren“

Während die favorisierte Trasse schon feststeht, hoffen viele betroffene Grundstücksbesitzer weiterhin auf ein Erdkabel. „Wir wissen, dass ein Erdkabel technisch machbar ist. Wir wissen auch, dass es kostentechnisch in einem absolut machbaren Bereich ist. Es ist letztendlich einfach eine Willenssache. Das Mühlviertel ist eine Kulturlandschaft. Davon haben alle was. Es ist unser aller Natur. Darum müssen wir uns wehren“, sagt Günter Pötscher von der IG Landschaftsschutz, der sich für eine Erdkabel-Variante einsetzt.


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