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Abwicklung von EU-Verkehrsdelikten brachte Anerkennungspreis für Rohrbacher BH

Martina Gahleitner, 05.07.2019 10:21

ROHRBACH-BERG. Beim Österreichischen Verwaltungspreis 2019 gingen gleich fünf Preise nach Oberösterreich. Auch die Rohrbacher Bezirkshauptmannschaft gehört zu den Ausgezeichneten.

  1 / 2   Gleich zwei Preise konnten an Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner und ihr Team übergeben werden. Foto: Land OÖ/Stinglmayr

Die Bezirkshauptmannschaft Rohrbach holte sich mit dem „CBE-Service-Center“ (Cross Boarder Exchange) einen Anerkennungspreis. Seit September 2017 werden hier alle EU-Verkehrsdelikte abgewickelt - von Geschwindigkeitsüberschreitungen, Überschreitung der Bestimmungen des Immissionsschutzgesetzes (IG-Luft), um das Überfahren eines roten Lichtzeichens bis hin zur unbefugten Benutzung eines Fahrstreifens. Im Vorjahr wurden 228.000 Anonymverfügungen,  Strafverfügungen und Straferkenntnisse bearbeitet. 

CBE Service-Center hat Vorbildwirkung

Zudem erhielt die Rohrbacher BH als einziges von 30 eingereichten Projekten den Sonderpreis von der Fachhochschule Oberösterreich Masterstudiengang „Gesundheits-, Sozial- und Public Management“, Schwerpunkt Public Management. Die eingereichten Verwaltungsprojekte werden seit einigen Jahren auch gesondert von den Fachhochschulen in Österreich beurteilt. Es wurde dafür eine Nutzwertanalyse mit den Kriterien Innovation, Transferierbarkeit, Projektnachhaltigkeit und Professionalität sowie die gute Verankerung des Projektes erstellt. Das CBE-Service-Center hat demnach „eine Vorbildwirkung und erbringt einen nachweislichen Nutzen für die unterschiedlichen Stakeholder, sowohl intern als auch extern, und trägt zudem zur Stärkung der Region bei.“


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