Ärger über generelles Rauchverbot ab 1. November ist bei Rohrbacher Wirten groß

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Petra Hanner Petra Hanner, Tips Redaktion, 22.10.2019 18:25 Uhr

BEZIRK ROHRBACH. Mit 1. November tritt das generelle Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft. Vor allem jene Gastronomen, die zuvor kräftig in die Raucher-Abtrennung investiert oder gar deswegen expandiert haben, sind verärgert.

„Das generelle Rauchverbot stellt vor allem für die Nachtgastronomie ein Problem dar, denn da sind Anrainer-Probleme schon vorprogrammiert“, erklärt die Obfrau des Rohrbacher Wirteforums, Julia Falkner, und sieht auch Stammtische oder Caféhäuser gefährdet. „Besonders jene, die viel Geld in die Hand genommen haben, um die vorherige Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereiche umzusetzen, trifft es hart.“ Vergleiche mit anderen Ländern, in denen das generelle Rauchverbot scheinbar problemlos funktioniere, will sie aber so nicht stehen lassen: „Man muss nur nach Deutschland schauen, wo es bereits in 13 Bundesländern Ausnahmeregelungen für das generelle Rauchverbot gibt!“

Wirte sind solidarisch

Natürlich gibt es unter den Rohrbacher Wirtshäusern und Restaurants auch einige, die bereits als Nichtraucher-Lokale geführt werden. Das Verständnis für die Verärgerung der Kollegen sei aber groß, so Falkner. Für manche Gastronomen sei das generelle Rauchverbot sogar jenes Zünglein an der Waage, das über die Zukunft des Betriebes entscheide, erzählt die Wirtesprecherin: „Einige haben schon gesagt, dass sie unter diesen Umständen ganz aufhören müssten oder dass etwa die Nachfolge damit nicht mehr gesichert sei.“ Sie und ihre Standeskollegen wünschen sich eins: „Man sollte endlich eine Lösung finden, die sich nicht ständig ändert. Aber natürlich ist es die Hoffnung einiger Kollegen, dass sich hinsichtlich des generellen Rauchverbotes politisch doch noch was tut“, so Falkner.

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