UHS Rohrbach legt Forderungskatalog an künftige Bundesregierung vor
BEZIRK ROHRBACH. „Das Thema Bildung muss bei den Regierungsverhandlungen einen höheren Stellenwert einnehmen“, fordern Fabian Schlägel und Thomas Maureder von der Rohrbacher Ortsgruppe der Union Höherer Schüler (UHS). Gemeinsam mit der UHS Oberösterreich haben die Beiden einen Forderungskatalog an die zukünftige Bundesregierung vorgelegt.

„In diesem Papier haben wir alles eingearbeitet, was uns Schülern wichtig ist. Unsere Forderungen reichen von mehr Eigenverantwortung im Unterricht bis hin zu politischer Bildung. Außerdem wollen wir eine 'Rückmeldungskultur' aufbauen. Die Noten auf Tests sind oft die einzigen Reaktionen, die wir auf unsere Leistungen bekommen. Ähnlich geht es den Lehrern, die fleißig unterrichten, denen aber niemand Feedback zu ihrer Arbeit gibt.“
Der kürzlich vorgestellten und mittlerweile wieder deaktivierten Lehrer-Bewertungsapp „Lernsieg“ stehen die Schülervertreter aber kritisch gegenüber. „Statt einer Sternchen-Bewertung brauchen wir ein viel umfassenderes, konkretes und mit echten Konsequenzen behaftetes 360 Grad Feedback.“
Ausstattung der Klassenzimmer „nicht mehr zeitgemäß“
Auch die technische Ausstattung der Schulklassen kritisieren die Beiden: „Oftmals wird tatsächlich noch mit Overhead-Projektoren gearbeitet, weil es keine Beamer gibt. Das ist in unseren Augen nicht mehr zeitgemäß.“ Das Forderungspapier der UHS sei eine Anleitung zu einem zukunftsfitten Bildungssystem. „Mit Reförmchen werden wir uns nicht zufrieden geben.“


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