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NIEDERWALDKIRCHEN. In der Reisebusbranche stehen aktuell die Räder still. So auch bei Busreisen Lehner aus Niederwaldkirchen. Mit einem Video möchte Chef Wolfgang Lehner an die zuständigen Politiker appelieren, nicht auf die Busunternehmer zu vergessen, „denn uns geht es momentan wirklich schlecht.“

Wann Reisebusse wieder fahren dürfen, ist ungewiss. Foto: Don Pablo/shutterstock.com
Wann Reisebusse wieder fahren dürfen, ist ungewiss. Foto: Don Pablo/shutterstock.com

Wie lange die Busse noch in den Garagen stehen bleiben müssen, weiß niemand so wirklich. „Seit Mitte März stehen unsere Busse still, wir haben zu hundert Prozent Umsatzeinbußen“, schildert Geschäftsführer Wolfgang Lehner die Situation. Zudem ärgert er sich über die mangelnde Information seitens der Branche. „Wir wissen nicht wie es weitergehen soll, hoffen aber, dass es bald wieder bergauf geht.“ Zwei Busse mussten bereits zurückgegeben werden, „das tut einem schon im Herzen weh.“ Aber Lehner möchte nicht zu viel Trübsal blasen, er hofft, wenn sich alles wieder beruhigt hat, mit voller Kraft wegstarten zu können. Die Busse und auch das Team sind bereit dafür. „Wir blicken positiv in die Zukunft und freuen uns darauf, wenn die Reiselust wieder steigt.“

Standbein Linienverkehr hilft

Auch im Rohrbacher Reisebüro sabtours spürt man die Auswirkungen von Covid-19 deutlich. „Der Reisebusverkehr ist lahmgelegt, auch wir wissen nicht, wann es weitergeht. Jedoch ist unser Unternehmen auch im Linienverkehr tätig – das hilft uns natürlich. Jetzt, wo der Fahrplan wieder auf Schülerfahrplan umgestellt ist, arbeiten wir auch wieder im Vollbetrieb“, berichtet Betriebsleiter Robert Stöbich. Glücklich ist man bei sabtours auch darüber, dass die Reisebusfahrer aktuell im Linienverkehr eingesetzt werden können. „Österreich ist auf seine Busunternehmen angewiesen. Tagtäglich werden zahlreiche Kindergartenkinder, Schüler, Patienten, Pendler oder Rentner sicher von A nach B befördert. Ein Zusammenbruch der Busbranche und die Gefährdung tausender Jobs würden einen Kollaps für das öffentliche Verkehrsangebot darstellen. Um das zu verhindern, muss der Bund rasch aktiv werden“, fordert Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner.

Das Video von Wolfgang Lehner: www.youtube.com/watch?v=XIwiSQIOM10


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